BZÖ-Grosz: AK-Zulagen erhöhten Grundgehälter um bis zu 60 Prozent!

"Überstundenzulage, jährliche Anhebung der Verwendungszulage, "Belastungsabgeltung", Vortragshonorare"

Wien (OTS) - Im Rahmen des steirischen Arbeiterkammer-Skandals veröffentlichte heute der steirische BZÖ-Chef Abg. Gerald Grosz weitere Details aus dem "SPÖ-Privilegiendschungel". "Ein Großteil der Führungskräfte der steirischen Arbeiterkammer erhöhen sich ihren hohen Grundgehalt mittels Zulagen um weitere 60 Prozent. Wenn es darum geht, die eigenen Gehälter auf bis zu 8000,- Euro 14 mal jährlich in die Höhe schnellen zu lassen, sind die roten Funktionäre in der Arbeiterkammer sehr phantasiereich. Zum oftmals sehr hoch eingestuften Grundgehalt kommt eine jährlich durchschnittlich um 10 Prozent erhöhte bzw. valorisierte Verwendungszulage samt einer im Durchschnitt rund 20prozentigen Überstundenzulage. Überdies wird für die Arbeiterkammerwahlen auf die Dauer von sechs Monaten eine so genannte 10prozentige Belastungszulage gewährt. Vortrags- und Beratungstätigkeiten vor Arbeiternehmerinnen und Arbeiternehmer - die zum "Kerngeschäft" der AK gehören - erhöhen das Gehalt um 30 Euro pro Stunde. Zusätzlich werden noch üppige Reisediäten verrechnet", kritisiert Grosz die steirische Arbeiterkammer.

Es vergehe kaum eine Vorstandssitzung der Arbeiterkammer, in der nicht diese Zulagen ständig erhöht werden. Auffällig sei dabei, dass es größtenteils immer die gleichen Personen mit diesem "Geldsegen" treffe. "Ein Mitarbeiter, der im Jahr 2007 mit 3.500 Euro eingestellt wurde, hat sich sein Gehalt auf 6.400,- Euro im Laufe von drei Jahren erhöht. Das ist ein Schlag ins Gesicht aller Arbeiternehmerinnen und Arbeitnehmer im Land", so Grosz.

Heftig kritisierte Grosz die steirische Arbeiterkammer betreffend die gestrigen Aussagen, die Kritik des BZÖ sei im Wesentlichen "alte Hüte". "Welche Ethik haben die Damen und Herren in der Arbeiterkammer eigentlich, dass sie beinhart diese Verfehlungen über Jahre vertuschen? Es muss in diesem Saustall ordentlich ausgemistet werden, auf einen Selbstreinigungsprozess können wir da lange warten", so Grosz abschließend.

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