Landtagspräsident Lobnig fordert Einbindung einer Kärntner Kommission bei Untersuchung Slowenischer Massengräber

Klagenfurt (OTS) - Bestürzt zeigte sich heute der Präsident des Kärntner Landtages, Josef Lobnig, über das nun entdeckte weitere Massengrab in Slowenien, das jahrzehntelang vom Tito-Regime verleugnet und totgeschwiegen wurde. "Wieder wurden weitere Gräueltaten der Partisanen publik. Kärnten sollte sich bei der Aufarbeitung der blutigen Spuren des Tito-Regimes beteiligen dürfen", regt der Landtagspräsident an und schlägt die Installierung einer Kärntner Kommission vor, die die Untersuchung begleiten soll.

"Wir sind auf einem guten Weg, die Geschichte vollständig aufzuarbeiten, wozu auch die Bombenanschläge in den 70er Jahren zählen", so Lobnig. Sollten auch weitere schmerzhafte Fakten auftauchen, die Kärntner Bevölkerung habe sich eine lückenlose Aufklärung verdient. Die Beziehungen zu Slowenien könnten dadurch gefestigt und ausgebaut werden. Dazu werde es auch unbedingt nötig sein, sämtliches Archivmaterial betreffend die Bomben-Anschlagserien den Kommissionen zur Verfügung zu stellen, schließt Lobnig.

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