FP-Matiasek: SPÖ fördert Schmierereien in Wien

Graffiti-Workshops bei Aktionstagen der Gebietsbetreuung

Wien (OTS/fpd) - Der Großteil der bemalten und besprayten Flächen im öffentlichen Raum sei nichts weiter als Schmiererei und damit purer Vandalismus, stellt FPÖ-LAbg. Veronika Matiasek fest. "Aber wenn es um das Beschmieren von privaten und öffentlichen Objekten geht, ist die Stadtregierung auf dem linken Auge vollkommen blind. In den allerseltensten Fällen geht es um künstlerische Gestaltung, in der Regel verunstalten anarchistische Parolen den öffentlichen Raum", übt Matiasek Kritik.

Nicht genug, dass man die Schmierer ihre Vandalenakte ungehindert ausüben ließe, werden nun im Rahmen der aus Steuergeldern finanzierten Aktionstage der Gebietsbetreuung auch noch Graffiti-Workshops abgehalten und wie etwa in Hernals durch SPÖ-Bezirksvorsteher unterstützt. Wo würden die Jugendlichen denn später ausüben, was sie in den Workshops gelernt hätten? Sicher nicht in den elterlichen Wohnzimmern, sondern im öffentlichen Raum, ist Matiasek überzeugt.

Wien strotze bereits jetzt vor beschmierten Wänden, es sei daher im höchsten Maße verantwortungslos, das auch noch mit Steuergeldern anzuheizen, lehnt Matiasek diese Aktion entschieden ab. Es gäbe auch für Jugendliche genug andere Formen, sich künstlerisch auszudrücken, weiß Matiasek.

Die extrem schlechten Umfragewerte für die SPÖ bei den Jungwählerinnen und Jungwählern führen nun ganz offensichtlich dazu, dass man sich krampfhaft bemühe, "auf jugendlich zu machen" und dabei aufgrund des mangelnden Zugangs zu jungen Menschen und ihrer Welt das Terrain der Legalität und des guten Geschmackes verließe. Matiasek erinnert gleichzeitig an die skandalösen, von SPÖ-Gemeinderat Baxant unterstützten Aktionen des Hass-Rappers Nazar. Die Anleitung, unsere Stadt noch mehr zu beschmieren, schlage in die gleiche Kerbe.

Hand in Hand mit den von der SPÖ liebevoll als künstlerische Ausdrucksform bewerteten Beschmierungen gingen die illegalen Plakatierungen auf diversen Objekten. Auch hier scheue man sich seitens der SPÖ, die Verursacher zur Verantwortung zu ziehen.

Von der Verschandelung des öffentlichen Raums zur Verwahrlosung und weiter zur Kriminalität sei es oft nur ein kleiner Schritt, so Matiasek, die gleichzeitig nachdrücklich fordert, diese Vandalenakte abzustellen und nicht noch auf Kosten der Steuerzahler zu fördern. (Schluss) hn

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