Strasser zu US-Einreisegebühr: Schikane für EU-Bürger

14-Dollar-Einreisegebühr belastet transatlantische Beziehungen

Straßburg, 7. Juli (OTS) Ab morgen müssen alle Reisende in die USA 14 Dollar Einreisegebühr zahlen. "Diese ungerechtfertigte Gebühr ist für mich eine Belastung der transatlantischen Beziehung. Ich fordere daher erneut EU-Kommissarin Cecilia Malmström auf, aktiv gegen diese Maßnahme vorzugehen. Wir müssen die USA einmal mehr daran erinnern, dass eine transatlantische Partnerschaft nur funktionieren kann, wenn beide Partner auf gleicher Augenhöhe stehen", so ÖVP-Europadelegationsleiter Dr. Ernst Strasser. Seit 19. Juli warte Strasser jetzt gemeinsam mit den deutschen CSU-Europaabgeordneten Manfred Weber und Monika Hohlmeier sowie dem holländischen EU-Abgeordneten Wim Van de Camp auf die Beantwortung einer parlamentarischen Anfrage durch die Kommission. "Einen Tag
vor Beginn der Gebühr ist auf EU-Ebene noch immer nichts passiert. Dabei geht diese Idee nicht nur auf Kosten der europäischen Bürgerinnen und Bürger, sondern vor allem auch auf Kosten einer guten und notwendigen Partnerschaft", kritisiert Strasser ****

Zusätzlich zu den 10-US-Dollar Einreisegebühr muss sich ab morgen, 8. September, jeder US-Reisende über eine Homepage anmelden und seine Kreditkartennummer angeben. "Für diese zusätzliche Schikane wird zudem 4 US-Dollar Verwaltungsgebühr berechnet. Das ist eine Abzocke, die nicht akzeptabel ist. Ich erwarte dazu ein klares Wort der Kommissarin", so Strasser abschließend.

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