Österreichs E-Wirtschaft ist voll auf Zukunftskurs

- Ziele der Energiestrategie werden sicher erreicht - Hohe Zustimmung der Bevölkerung zu Projekten der E-Wirtschaft

Wien (OTS) - Österreichs E-Wirtschaft wird die von der Energiestrategie genannten Ziele für den Ausbau nachhaltiger Stromproduktion im Inland sicher erreichen. Aktuell befinden sich Wasserkraftprojekte in Bau in Verfahren oder in Planung, die insgesamt mehr als 4,7 Milliarden Kilowattstunden Strom pro Jahr erzeugen können. Dazu kommen noch Projekte mit einer Erzeugung von knapp 250 Gigawattstunden in den Bereichen Wind, Biomasse und Solarenergie. "Damit ist die E-Wirtschaft Österreichs wichtigster Investor in den Klimaschutz und voll auf Zukunftskurs", erklärte der Präsident von Oesterreichs Energie, Wolfgang Anzengruber.

Die Energiestrategie Österreich sieht bis 2015 einen Wasserkraft-Ausbau im Ausmaß von 3,5 Milliarden Kilowattstunden vor. Dieses Ziel werde erreicht, so Anzengruber. Mit dem Masterplan Wasserkraft und dem Energiepaket in Rot-weiß-Rot hat die E-Wirtschaft ein Ausbauvolumen von sieben Milliarden Kilowattstunden und Investitionen von 15 Mrd. Euro bis 2020 angekündigt. "Hier sind wir voll auf Kurs. Inklusive noch nicht öffentlicher Projekte werden wir die Ausbaupläne des Energiepakets in Rot-Weiß-Rot einhalten können", so Anzengruber. Notwendig seien aber richtungsweisende Rahmenbedingungen, beispielsweise durch die anstehende Novellierung des Wasserrechtsgesetzes.

Innovative Konzepte für nachhaltige Stromproduktion

Beim ersten Branchenkongress der österreichischen E-Wirtschaft seit zehn Jahren will Oesterreichs Energie Ende September 2010 innovative Konzepte für die Stromzukunft diskutieren. Anzengruber: "Zwar wird der gesamte Energieverbrauch laut einer aktuellen Analyse der Energy Agency im Auftrag von Oesterreichs Energie deutlich sinken, Strom wird aber nicht an Bedeutung einbüssen, sondern eine wichtige Rolle bei der Umstellung der Wirtschaft in ein post-fossiles Zeitalter übernehmen." 2009 betrug der Endverbrauch von Strom in Österreich 53,3 Milliarden Kilowattstunden und könnte je nach Szenario bis 2050 auf bis zu 68,2 Milliarden Kilowattstunden ansteigen. Allein der Stromverbrauch im Verkehr dürfte durch die E-Mobilität dann rund neun Milliarden Kilowattstunden betragen. Auch in allen anderen Bereichen wächst der Stromverbrauch trotz steigender Effizienz der Anwendungen weiter. Insgesamt erwartet die Szenarioanalyse eine Steigerung des Stromverbrauchs zwischen fünf und 20 Prozent. Anzengruber: "Die E-Wirtschaft wird ihre Planungen auf diese Entwicklungen ausrichten und ihren Kunden innovative Angebote legen, die auf den wichtigsten Trends unserer Zeit aufsetzen. Beim Energiekongress wollen wir ein Zukunftsprogramm diskutieren, das die Kernthesen der künftigen Energieversorgung analysiert und daraus Schlüsse zieht."

Zustimmung der Bevölkerung zu nachhaltiger Stromproduktion
wächst rasch

Für ihre Aufbauprojekte findet die E-Wirtschaft steigende Unterstützung der Bevölkerung auf breiter Basis. "Unsere jüngste Umfrage, die diesen Sommer durch das Gallup-Institut durchgeführt wurde, zeigt einen deutlichen uns überaus erfreulichen Trend", erklärte die Generalsekretärin von Oesterreichs Energie, Barbara Schmidt. Während andere Branchen seit der Banken- und Wirtschaftskrise an Vertrauen verloren haben, steigt die Zustimmung der Bevölkerung zum nachhaltigen und innovativen Kurs der E-Wirtschaft signifikant an: "82 Prozent der Österreicher sind mit ihrem Stromversorger zufrieden oder gänzlich zufrieden. Der Anteil der Österreicher, die erklären, die E-Wirtschaft habe einen guten Ruf, ist binnen eines Jahres von 46 auf 52 Prozent gestiegen, so Schmidt. Der Anteil der Österreicherinnen und Österreicher, denen es wichtig ist, dass der in Österreich verbrauchte Strom zur Gänze im Inland produziert wird, stieg seit 2009 von 70 auf 77 Prozent. Schmidt: "64 Prozent sind dafür, dass der steigende Strombedarf durch mehr Erzeugung in Österreich abgedeckt werden soll, wobei eine deutliche Präferenz für Wasserkraft und Windkraft sichtbar wird. Diese beiden Energieformen liegen an erster und zweiter Stelle wenn es um den gewünschten Ausbau geht." Schmidt weiter: "Vor einem Jahr haben wir an dieser Stelle mehr Mut zur Infrastruktur gefordert. Ich kann nur sagen, Mut zahlt sich aus."

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