VP-Mickel: Stadt Wien muss sich endlich zur Schulsanierung Pfeilgasse bekennen

ÖVP Josefstadt fordert 60 % Kostenbeteiligung der Stadt Wien

Wien (OTS) - Die Volks-und Hauptschule Pfeilgasse ist stark renovierungsbedürftig, eine Generalsanierung unumgänglich. Die ÖVP Josefstadt fordert eine Beteiligung der Stadt Wien in Höhe von mindestens 60 Prozent der Renovierungskosten. Sonst ist die notwendige umfassende Renovierung nicht möglich.

"Das Gebäude der Volks- und Hauptschule Pfeilgasse wurde in den 60er Jahren des vorigen Jahrhunderts errichtet. Die Bausubstanz ist sehr schlecht. Seit 20 Jahren bereits investiert der Bezirk viel Geld in die Instandsetzung des Gebäudes - es wäre allerdings eine Generalsanierung notwendig, um die ewige Baustelle endlich zu einem Schulgebäude zu machen, in dem sich die Schülerinnen und Schülern der Pfeilgasse wohl fühlen und in dem sie gerne lernen", betont Veronika Mickel, Spitzenkandidatin der ÖVP Josefstadt.

Ein Kostenvoranschlag für eine Generalsanierung liegt nun auf dem Tisch - über 3,8 Mio. Euro beträgt dieser. Vor zwei Jahren waren es noch 2,8 Mio. Euro. 60 % der anfallenden Kosten müsste der Bezirk tragen, der Stadt Wien fallen 40 % der Kosten zu. Für die Josefstadt würde das demnach Kosten in der Höhe von fast 2,3 Mio. Euro in den nächsten 3-4 Jahren bedeuten - das ist mehr als ein Jahresbudget des Bezirks.

"Ein derartig kostenintensives Projekt kann sich die Josefstadt im Moment leider nicht leisten. Der Bezirk versinkt aufgrund der grünen Budgetpolitik der letzten 5 Jahre in Schulden. Die Stadt Wien muss hier mehr Geld in die Hand nehmen und mindestens 60 % der Kosten tragen. Sonst droht der Volks- und Hauptschule Pfeilgasse eine Renovierung auf Raten, was ein weiteres Kapitel im ewigen Baustellen-Drama bedeuten würde", so Mickel.

"Die Schülerinnen und Schüler der Pfeilgasse haben es verdient, in angenehmer und konzentrationsfördernder Atmosphäre lernen zu können. In einem desolaten Gebäude, wie es die Pfeilgasse ist, kann das nicht gehen. Die Bildung unserer Kinder sollte der Stadt Wien so viel Wert sein, dass sie eingreift und sich stärker an den Sanierungsarbeiten beteiligt", meint Renate Kaltenegger, Familiensprecherin der ÖVP Josefstadt.

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