CARE-Hilfe für pakistanische Flutopfer geht trotz prekärer Sicherheitslage unvermindert weiter

CARE will 300.000 Menschen mit Soforthilfe erreichen und wendet dafür 16 Mio. Euro auf.

Islamabad/Wien (OTS) - "Auch angesichts der zum Teil prekären Sicherheitslage gehen die Hilfsaktivitäten von CARE für die Flutopfer in Pakistan unvermindert weiter", berichtet die Geschäftsführerin von CARE Österreich, Andrea Wagner-Hager. Bislang hat CARE gemeinsam mit lokalen Partnerorganisationen mehr als 61.000 Menschen in den Überschwemmungsgebieten der Provinzen Khyber Pakhtunkhwa (KPK), Sindh und Punjab erreicht.

"CARE hat nicht nur jahrelange Erfahrung im Security Management in Pakistan, sondern arbeitet darüber hinaus zum überwiegenden Teil mit lokalen MitarbeiterInnen und lokalen Partnerorganisationen. Das erleichtert die Arbeit unter schwierigen Sicherheitsbedingungen und stellt auch sicher, dass die Hilfe bei den Flutopfern ankommt", so Waleed Rauf, Country Director von CARE Pakistan.

In KPK wurden in den Bezirken Charsada, Nowshera und Swat Küchensets, Hygienepakete, Decken und Wasserbehälter verteilt sowie 42 mobile Kliniken und Gesundheitscamps errichtet, in denen seit Ausbruch der Überschwemmungen mehr als 22.000 Männer, Frauen und Kinder behandelt wurden. Darüber hinaus wurden 25 Hebammen in sicheren Geburtspraktiken geschult sowie Hunderte Nutztiere gegen Seuchen geimpft.

In Sindh wurden in mehreren Bezirken insgesamt zwölf Camps errichtet, in denen Binnenflüchtlinge (IDPs) Nahrungsmittel, Unterkunft und Hilfsgüter wie Hygienepakete erhalten. Darüber erhielten rund 6.600 Menschen medizinische Hilfe in 47 mobilen Kliniken.

In der Provinz Punjab wurde in den Bezirken Muzaffarghar sowie Rajanpur Zelte und Nothilfsgüter verteilt sowie neun Gesundheitscamps errichtet, in denen bisher 3.600 Menschen behandelt wurden. In den nächsten Wochen und Monaten will CARE rund 300.000 Menschen mit Soforthilfe erreichen. Insgesamt sollen 16 Mio. Euro dafür verwenden werden.

CARE-Spendenkonto: PSK 1.236.000, (BLZ 60.000)

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