Ring Freiheitlicher Studenten gegen Studiengebühren-Modell von Ministerin Karl

Wien (OTS) - Die schwerwiegenden Probleme an den österreichischen Hochschulen müssen durch eine umfassende Reform angegangen werden. Der heutige Vorschlag der Ministerin stellt keine Lösung des Finanzierungsproblemes dar, sondern ist maximal für die Auffüllung einzelner Budgetlöcher geeignet, so die Auffassung des Ringes Freiheitlicher Studenten (RFS).

Die Krise der Universitäten kann nur gelöst werden, wenn der Staat bereit ist mehr Geld für eben diese aufzuwenden. Die Tatsache, dass die Ministerin ihr Modell als Lösungsvorschlag dieser Problematik verkauft, wirkt abstrus, angesichts der zu befürchtenden weiteren Kürzungen, die wohl mit dem verfassungswidrig verzögerten Budget auf die Hochschulen zukommen werden.

Gerade in Zeiten der Krise müsste man erkennen, von welch immanenter wirtschaftlicher Bedeutung die Hochschulen als Hort der Wissenschaft und Forschung sind. Es wäre sinnvoller das Geld der österreichischen Steuerzahler in unsere Hochschulen und damit in die Ausbildung unserer Jugend zu stecken, als es für die Rettung, selbst verschuldet maroder Banken und Staaten zu vergeuden.

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