Cortolezis-Schlager: Neugestaltung der Hochschulfinanzierung ist für unsere Universitäten unerlässlich

Jetzt muss zügig gemeinsam an der Konkretisierung des Modells gearbeitet werden

Wien, 04. September 2010 (ÖVP-PK) "Wissenschaftsministerin Beatrix Karls Modell einer Mischfinanzierung der Universitäten durch öffentliche Gelder und private Beiträge ist notwendig und sinnvoll. Unsere Universitäten werden im internationalen Wettbewerb nur dann ernst genommen werden, wenn diese auch Studiengebühren einheben können", so die ÖVP Wissenschaftssprecherin Katharina Cortolezis-Schlager in einer ersten Reaktion auf die heutigen Aussagen von Wissenschaftsministerin Beatrix Karl im heutigen "Journal zu Gast". "Für die künftige Wettbewerbsfähigkeit des österreichischen Wissenschaftsstandortes sind die Neugestaltung der Hochschulfinanzierung und die Angleichung an internationale Standards unerlässlich", sagt Cortolezis-Schlager. ****

"Durch eine international übliche Finanzierungsbeteiligung der privaten Haushalte an den Studienkosten würde den Universitäten mindestens 2-5 Prozent mehr Budget jährlich zur Verfügung stehen", rechnet die ÖVP-Wissenschaftssprecherin vor. "Es muss sichergestellt werden, dass die Studienbeiträge an den Universitäten bleiben und der Verbesserung der Studienbedingungen sowie des Betreuungsverhältnisses gewidmet werden. Jene rund 150 Millionen Euro, die die Universitäten derzeit für den Ersatz der Studienbeiträge bekommt, müssen weiterhin für Lehre und Forschung eingesetzt werden. Dadurch würde sich das Universitätsbudget deutlich erhöhen. Zusätzlich muss das Stipendiensystem ausgebaut werden.“, so Cortolezis-Schlager.

"In meinen zahlreichen Gesprächen mit Vertretern der Universitäten und internationalen Experten in den vergangenen Wochen wurde die Neugestaltung der Hochschulfinanzierung einhellig von allen eingefordert. Ein angemessener, privater Beitrag zum Studium, bei gleichzeitigem offensivem Ausbau des
Stipendiensystems, ist internationaler Standard. Jetzt muss zügig gemeinsam mit dem Koalitionspartner und mit den Universitätsrektoren das Model konkret ausgestaltet werden", so ÖVP-Wissenschaftssprecherin Cortolezis-Schlager abschließend.

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