ÖH: Karls Ideenlosigkeit ist langweilig

Ministerin muss gegen Pröll antreten und für höheres Budget kämpfen

Wien (OTS) - Der von Budesministerin Karl im heutigen Ö1 "Journal zu Gast" angekündigte neue Anlauf zur Einführung von Studiengebühren wird von der ÖH Bundesvertretung klar abgelehnt. "Wir haben in Österreich zu wenige Studierende und zu wenige AbsolventInnen, Studiengebühren und Zugangsbeschränkungen hätten fatale Auswirkungen. Karl will unsere Hochschulen wohl hermetisch abriegeln", so Mirijam Müller, Generalsekretärin der ÖH Bundesvertretung. "Die Ministerin steuert auf einen heißen Herbst zu, sie scheint aus den Fehlern ihres Vorgängers nichts gelernt zu haben!"

"Es ist an der Zeit, dass die Bundesministerin endlich ihr Amt ausfüllt und sich in den Budgetverhandlungen gegen ihren Parteifreund Josef Pröll durchsetzt. Für die Ausfinanzierung ist der Staat verantwortlich, nicht Studierende ohne Einkommen!", so Sigrid Maurer vom Vorsitzteam der ÖH Bundesvertretung. "Die Politik bekennt sich immer wieder zur Wichtigkeit von ausgezeichneter Bildung - diese Sonntagsreden müssen nun endlich in die Tat umgesetzt werden und sich budgetär niederschlagen."

"In Österreich werden Milliarden für Infrastrukturprojekte und kurzsichtige Konjunkturpakete ausgegeben, Bildung scheint in den Überlegungen der Bundesregierung allerdings keine Rolle zu spielen. Wenn Karl es nicht schafft mehr Geld für die Unis aufzutreiben, soll sie zurücktreten und die Öffentlichkeit nicht weiter mit ihrer Ideenlosigkeit langweilen", so Thomas Wallerberger vom Vorsitzteam der ÖH Bundesvertretung abschließend.

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