Wiener SPÖ-Wahlauftakt 3 - Häupl: "Es geht um eine Entscheidung zwischen Zukunft und Vergangenheit!"

Wien (OTS/SPW) - Der Vorsitzende der Wiener SPÖ, Bürgermeister Michael Häupl bedankte sich in seiner Rede im Rahmen des Wahlauftaktes der SPÖ Wien am Samstag herzlichst für die Unterstützung von Bundeskanzler Werner Faymann und vom Pariser Bürgermeister Delanoe sowie bei den zahlreichen BesucherInnen in der Stadthalle: "Ich danke euch für euer Kommen und freue mich, dass ihr da seid. Das spiegelt das hohe Engagement und die hohe Empathie für diesen Wahlkampf wider", betonte Häupl. So seien es noch rund 30 Tage bis "zur Entscheidung für unsere Stadt!" Dabei gehe es nicht nur um die Entscheidung für eine Person oder eine Partei, sondern "es geht um die Werte und die Haltung in unserer Stadt. Es geht um eine Entscheidung zwischen Zukunft und Vergangenheit!", hielt der Bürgermeister fest.****

Zur Situation am Arbeitsmarkt sowie zur Krisenbewältigung betonte Häupl einmal mehr die Wichtigkeit von Investitionen: "Für uns ist der Arbeitsmarkt erst in Ordnung, wenn junge Menschen wieder Ausbildung und Zukunftschancen haben! Das ist nicht nur wichtig für den sozialen Zusammenhalt, das hat auch mit der Erhaltung und der Verteidigung der Demokratie zu tun!" In Richtung ÖVP betonte Häupl in diesem Zusammenhang: "Denn wer die Demokratie verteidigen will, muss für Arbeitsplätze sorgen!"

Für die Wiener Sozialdemokratie stehe fest, dass man aus der Krise hinausinvestieren müsse und nicht in die Krise hinein sparen dürfe. Darum investiere Wien in das Gesundheitswesen, in die Bildung, im Energiebereich oder in Forschung und Wissenschaft: "Denn hierbei reden wir von den Arbeitsplätzen von morgen und übermorgen. Diese Investitionen sind von nachhaltiger Bedeutung für alle Wienerinnen und Wiener."

In Hinblick auf die Steuerpolitik betonte Häupl, dass dieser Bereich von Gerechtigkeit getragen werden müsse und garantierte: "Auch nach der Wiener Wahl werden wir die Steuerpolitik der Reaktionäre nicht unterstützen, bei denen nur die Kleinen zur Kasse gebeten werden und noch weniger verdienen sollen als vorher! Es geht um Gerechtigkeit und eine gemeinsame Finanzierung des Sozial-, des Bildungs- oder des Gesundheitssystems und um den Erhalt des Gesellschafts- und Sozialsystems." So sei es weiter auch die klare Aufgabe der Länder für Stabilität und Effizienz zu sorgen und das werde in Wien besonders ernst genommen: "Wir gehen verantwortungsbewusst und sorgfältig mit dem Steuergeld um!" Wien habe die geringste Pro-Kopf-Verschuldung Österreichs und sorge trotzdem für den sozialen Zusammenhalt der Gesellschaft durch umfangreiche Investitionen: So wird heuer 1 Milliarde Euro für das Sozialwesen investiert und in Wien gebe es so viele Arbeitsplätze wie noch nie. "Und mit der bedarfsorientierten Mindestsicherung wurde gemeinsam mit Sozialminister Hundstorfer ein Meilenstein der Sozialpolitik verwirklicht! Denn für eine Stadt wie Wien ist es eine Schande, dass es Arme gibt. Aber im Gegensatz zur Opposition, die von 'Sozialschmarotzern' und der 'sozialen Hängematte' spricht, tun wir etwas dagegen! Das ist ein großer sozialer Fortschritt für Österreich und Wien!" (Forts.) nk

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