RfW-BO Amann kündigt Petition zur Immobilienmaklerverordnung an

Steuerausgleich für alle statt "Zwei-Klassen-Gesellschaft" - "Diese Verordnung muss weg: Sie ist gleichheits- und damit verfassungswidrig.Sie widerspricht auch dem Vertrauensschutz."

Wien (OTS) - "Diese Verordnung muss weg: Sie ist gleichheitswidrig und damit verfassungswidrig - letzteres scheint in der Regierung ja momentan "très chic" zu sein. Sie widerspricht auch dem Vertrauensschutz", erneuert heute WKÖ-Vizepräsident RfW-Bundesobmann Fritz Amann die Kritik an der Immobilienmaklerverordnung. Statt dieser "Husch-Pfusch-Aktion" plädiert der RfW-Obmann nochmals für die Ausweitung der steuerlichen Absetzbarkeit von Maklerprovisionen für Private. "Das ist fair, das wäre eine Win-Win-Situation für alle Beteiligten", so Amann.

Steuerausgleich für alle statt "Zwei-Klassen-Gesellschaft" - in diesem Sinne wird der WKÖ-Vizepräsident und RfW-Bundesobmann gemeinsam mit RfW-Vorstandsmitglied Nationalrat Bernhard Themessl eine parlamentarische Petition einreichen. Für Gewerbeimmobilien bleiben die Maklerprovisionen nämlich unverändert auf drei Bruttomietzinsen. Zudem werde sich Minister Mitterlehner einige Fragen in einer parlamentarischen Anfrage gefallen lassen müssen.

Es sei jedenfalls eine Schande, dass der Wirtschaftsminister nicht in der Lage sei, eine konsumentenfreundliche Lösung herbeizuführen -ohne dabei eine ganze Branche zu gefährden. "Doppelt peinlich, dass der Wirtschaftsminister in seiner Argumentation gebetsmühlenartig überaltete, nicht haltbare Vergleiche der Arbeiterkammer bemühen muss", so Amann abschließend.

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