Schönborn empfing ranghöchsten buddhistischen Würdenträger Chinas

Wien, 01.09.10 (KAP) Einen gemeinsamen Appell zu einem intensiveren Dialog der Weltreligionen zur Wahrung des Friedens in der Welt formulierten der Wiener Erzbischof, Kardinal Christoph Schönborn, und der chinesische buddhistische Abt Shi Yongxin. Kardinal Schönborn empfing den Abt des Shaolin-Tempels in Dengfeng am Mittwoch in Wien zu einem Vieraugengespräch. Shi Yongxin gilt als ranghöchster buddhistischer Würdenträger Chinas und ist zugleich Abgeordneter zum chinesischen Volkskongress. Am Montag hatte der Abt an den Politischen Gesprächen beim Forum Alpbach teilgenommen und dabei für einen intensiveren Dialog der Religionen als Basis des Weltfriedens geworben.

Bei der Begrüßung im Erzbischöflichen Palais hob Kardinal Schönborn das besondere österreichische Bemühen um einen fruchtbaren Dialog der Religion hervor. "Dies ist auch das Erbe Kardinal Franz Königs, der selbst ein großer Förderer des Dialogs der Religionen war", so Kardinal Schönborn. Zugleich betonte der die Bedeutung der "religiösen Dimension im Leben des Menschen" und dankte dem Abt, dass er nach Österreich gekommen ist, "um uns ein lebendiges Zeugnis der buddhistischen religiösen Tradition zu geben". Gerade im Mönchtum gebe es zwischen der christlichen und der buddhistischen Tradition einige Berührungspunkte, so der Kardinal.

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