Vladyka: Bedarfsorientierte Mindestsicherung ist Meilenstein in der Sozialpolitik

Neiddebatte muss endlich verstummen

St. Pölten (OTS/SPI) - "Die Bedarfsorientierte Mindestsicherung, die nach langem Tauziehen nun endlich Realität ist, ist ein Meilenstein in der Sozialpolitik. Denn sie bringt nicht nur einheitliche Mindeststandards in ganz Österreich, sondern sie ist vor allem mit wesentlichen sozialrechtlichen Verbesserungen verknüpft. Der Wegfall des stigmatisierenden Sozialhilfekrankenscheins durch die e-Card für alle BMS-BezieherInnen und das Ende der Rückzahlungspflicht, wenn ehemalige BezieherInnen wieder Arbeit haben sowie die niedrigeren Hemmschwellen durch die Möglichkeit der Antragstellung beim AMS sind wesentliche Schritte um die sozial Schwächsten in unserer Gesellschaft besser zu unterstützen", so die Sozialsprecherin der SPÖ-NÖ, LAbg. Christa Vladyka anlässlich des heutigen Inkrafttretens der Bedarfsorientierten Mindestsicherung in Niederösterreich.

"Auf dem Rücken der sozial Schwachen wurde im Vorfeld eine Neiddebatte geführt, die absolut unzumutbar war. Pauschalverdächtigungen und Unterstellungen standen im Raum. Diese ungustiöse Neiddebatte muss nun endlich verstummen", so Vladyka weiter. "Allein in Niederösterreich leben 170.000 Menschen, die armutsgefährdet sind. Österreichweit lebt rund eine Million Menschen unterhalb der Armutsgefährdungsschwelle. Das ist eine Situation, die wir ein einem der reichsten Länder der Welt ganz einfach nicht hinnehmen dürfen. Daher ist Einführung der Bedarfsorientierten Mindestsicherung als ein Beitrag im Kampf gegen die Armut so wichtig", so Vladyka abschließend.

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