VP-Leeb ad Brauner: "Arbeitslosigkeit dramatisch - Jubeln verboten"

Anstieg bei der Zahl der Lehrstellensuchenden dramatisch

Wien (OTS) - "Erneut keinen Grund zum Jubeln" sieht ÖVP-Stadträtin Isabella Leeb in den aktuellen Arbeitslosenzahlen. "Einmal mehr ist der Rückgang in Wien deutlich geringer ausgefallen als im Bundesschnitt. Die Stadt Wien muss ihre Anstrengungen weiter verstärken, damit man endlich von einer echten Bekämpfung der Arbeitslosigkeit sprechen kann."

Dramatisch ist für Leeb der Anstieg bei der Zahl der Lehrstellensuchenden: "Ein Plus von 33 Prozent kann kein Anlass sein, die Hände in den Schoß zu legen und auf bessere Zeiten zu warten. Auch ein Verstecken arbeitsloser Jugendlicher in überbetrieblichen Lehrwerkstätten löst die Probleme nicht, die in Wien auch auf Grund der SPÖ-Versäumnisse im Pflichtschulbereich entstanden sind. Maßnahmen wie die von der SPÖ viel gepriesene Ausbildungsgarantie bleiben PR-Gags. Denn die einzige Perspektive, die junge Menschen mit der Ausbildungsgarantie bekommen, ist jene der Langzeitarbeitslosigkeit."

"Die SPÖ sollte das Geld, das derzeit in die überbetrieblichen Lehrwerkstätten investiert wird, besser als Fördermittel an ausbildungswillige Betriebe ausschütten. Damit wäre sichergestellt, dass das Geld auch richtig verwendet wird. Leider hat die SPÖ die Unternehmerinnen und Unternehmer, die bereit wären, Lehrlinge auszubilden, in den vergangenen Jahren im Stich gelassen. Denn diese mussten und müssen all jene Bildungsdefizite, die Schulabgängerinnen und -gänger aus den Wiener Pflichtschulen haben, in der Lehrzeit ausgleichen. Das ist schlicht und einfach ein schweres Versagen der Wiener SPÖ", so die VP-Stadträtin abschließend.

Rückfragen & Kontakt:

ÖVP Wien - Pressestelle
Tel.: (01) 515 43 - 940, Fax:(01) 515 43 - 929
presse@oevp-wien.at
http://www.oevp-wien.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NVW0004