Brandsteidl: ÖVP operiert mit falschen Zahlen zum Lehrer-Stellenplan

Lesen bildet!

Wien (OTS/SPW-K) - Die jüngste Presseaussendung der ÖVP, in der sie sich erlaubt, "darauf hinzuweisen, dass es einen Unterschied gibt zwischen 'Stellenplan' und der tatsächlichen Anzahl unterrichtender Lehrerinnen und Lehrer", ist ausgesprochen hilfreich, da hier erstmals die Quelle ihrer falschen Behauptungen über vermeintliche Kürzungen von Lehrerdienstposten in Wien genannt wird. Konkret beruft sie sich bei dieser Behauptung auf das Statistische Jahrbuch des BMUKK. Bei der Lektüre dieser Quelle ist der ÖVP jedoch ein schwerwiegender Fehler unterlaufen. So wird in der ersten Fußnote zu dieser Statistik explizit festgehalten: "Bei Vergleichen mit den Vorjahren ist zu beachten, dass bis einschließlich 2007/08 Zahlen inklusive Karenzierungen publiziert wurden". Für spätere Jahre gelten alle Zahlen exklusive Karenzierungen. Die Folge dieser Leseschwäche:
Die von der ÖVP genannten Zahlen der Jahre 2006/07 und 2008/09 sind nicht miteinander vergleichbar.

"Lesen bildet", stellte hierzu Wiens Amtsführende Stadtschulratspräsidentin Susanne Brandsteidl in Richtung ÖVP fest und kritisierte, dass "hier - ob wissentlich oder unwissentlich - mit falschen Zahlen operiert wurde, um daraus parteipolitisches Kleingeld auf dem Rücken der Kinder zu schlagen. Tatsache ist und bleibt, dass es Wien gelungen ist, die Kürzungen der schwarz-blauen Bundesregierung rückgängig zu machen und über 800 zusätzliche Dienstposten (inkl. Berufsschulen sogar 1000 Dienstposten) vom Bund zu bekommen."
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