AKNÖ-Haneder: "Weiter in Arbeitsmarkt investieren!"

Armutsgefährdung ist trotz Konjunktur-Hoch nicht gebannt

Wien (OTS/AKNÖ) - Die positive Entwicklung am NÖ Arbeitsmarkt sieht AKNÖ-Präsident Hermann Haneder als klaren politischen Auftrag. "6,2 Prozent weniger Arbeitslose ist eine äußerst positive Entwicklung und zeigt, dass bestehende AMS-Mitteln wirken. Deshalb müssen alle kolportierten Einsparungen in diesem Bereich verhindert werden.

Die Niederösterreichische Arbeiterkammer sieht sich im Kampf gegen geplante Einsparungen im Rahmen der anstehenden Budgetkonsolidierung bestätigt. "Es zeigt, dass Investitionen in diverse Beschäftigungsprojekte und Mitteln für AMS-Maßnahmen jeden Cent wert sind." Den aktuellen Konjunkturaufschwung bezeichnet Haneder als "zartes Pflänzchen, das weiter gehegt und gepflegt gehört" und appelliert sowohl an Bund als auch an das Land, von den geplanten Kürzungen in diesen Bereichen Abstand zu nehmen.

Vor allem bei der Bekämpfung der Langzeitarbeitslosigkeit ist laut Haneder das Ziel noch lange nicht erreicht: Der Rückgang um 13,9 Prozent in Niederösterreich gegenüber dem Vorjahr sei zwar ein großer Lichtblick, "doch die durchschnittliche Verweildauer von 129 Tagen in Arbeitslosigkeit ist noch immer entschieden zu hoch. Denn wer über vier Monate mit dem Arbeitslosengeld Fixkosten und Lebensunterhalt bestreiten muss, kommt schnell in den Teufelskreis der Armutsgefährdung."

Rückfragen & Kontakt:

AKNÖ Öffentlichkeitsarbeit, Chef vom Dienst
Tel.: (01) 58883-1200
presse@aknoe.at
http://noe.arbeiterkammer.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | AKN0001