SPÖ Kaiser: FPK dehnt Allmachtsfantasien auf Kärntner Messen aus

Freiheitlicher Rekordhalter beim Ämterkumulieren soll neuer Messepräsident werden. Sonder-Vorschlagsrecht des Klagenfurter Bürgermeisters ad absurdum geführt.

Klagenfurt (OTS) - Als typisch freiheitlichen Postenschacher, der mit der getroffenen Personalentscheidung mehr als eigentümlich anmutet, bezeichnet der Vorsitzende der SPÖ-Kärnten, LHStv. Peter Kaiser, die designierte Bestellung von Mathias Krenn zum Nachfolger von Langzeit-Messe-Präsident Walter Dermuth.

"Wenn Bürgermeister Scheider, dem das alleinige Vorschlagsrecht zur Ernennung des Messepräsidenten obliegt, obwohl Klagenfurt "nur" 48 Prozent Eigentümer ist, den Bürgermeister von Bad Kleinkirchheim vorschlägt, und damit bewusst keine Klagenfurterin und keinen Klagenfurter wählt, dann wird dieses Sonderrecht ad absurdum geführt", hält Kaiser, auch als einziges Regierungsmitglied aus der Landeshauptstadt, fest.

Die Entscheidung für den Nicht-Klagenfurter Krenn sei wie immer ein typisches Parteipolitikum. "Die schwächliche Reaktion von ÖVP-Obmann Martinz zeigt einmal mehr, wie eng die ÖVP bereits an die FPK gekettet ist", so Kaiser.

Für den SPÖ-Vorsitzenden ist diese Personalentscheidung mit der dubiosen Rolle von Dörfler und Dobernig auch ein weiterer Beleg für den FPK-Allmachtsrausch: "Damit entlarvt sich die Partei, die ehemals mit Taferl und wilden Anschuldigungen gegen Ämterkumulierer aufgetreten ist und bricht selbst alle Rekorde", erinnert Kaiser bei aller Wertschätzung daran, dass Krenn nicht nur Bürgermeister sondern auch Vizepräsident der Kärntner Wirtschaftskammer und Präsident des RFW ist.

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