Junge Wirtschaft: Mindestsicherung an Dienste für Allgemeinheit knüpfen

JW Roth: Mindestsicherung darf keine soziale Hängematte werden - Junge Wirtschaft fordert Gegenleistung

Wien (OTS/PWK659) - Mit der heutigen Einführung der bedarfsorientierten Mindestsicherung bekräftigt die Junge Wirtschaft (JW) ihre Forderung, dass Bezieher der Mindestsicherung im Gegenzug einen Beitrag für die Allgemeinheit leisten sollen. Vorstellbar wären etwa die Übernahme von ehrenamtlichen Aufgaben in Vereinen oder ein anderer adäquater Dienst an der Gemeinschaft.

"Die Junge Wirtschaft begrüßt die Unterstützung derer, die es dringend brauchen", so Markus Roth, Bundesvorsitzender der Jungen Wirtschaft. "Wir wünschen uns im Gegenzug für den Bezug der Mindestsicherung aber auch einen Beitrag, der der Allgemeinheit etwas für die entgegengebrachte Leistung zurück gibt", erklärt Roth. Das sei keine Schikane sondern ein Gedanke der Wertschätzung für erhaltene Leistungen. "Denkbar wären Dienste in Form von Unterstützung ehrenamtlicher Tätigkeiten in sozialen Einrichtungen und NGOs oder die Übernahme von Aufgaben für Vereine oder in Gemeinden", konkretisiert Roth.

Ein entsprechender Beitrag für erhaltene Leistungen wird von der Jungen Wirtschaft als Signal besonders an Selbstständige gesehen, die tagtäglich Risiko auf sich nehmen, um Arbeitsplätze zu schaffen und Wertschöpfung zu generieren. Vor allem Jungunternehmer zeigen besonderen Mut, um wirtschaftliche Werte zu schaffen und Wachstum zu erzeugen. "Uns geht es um ein Zeichen", so Roth abschließend, "wir fordern dieses Signal von der Politik für die Leistungsträger in diesem Land." (ES)

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