Erster Arbeitstag für fast 500 neue ÖBB-Lehrlinge

In den Lehrwerkstätten der ÖBB starten heute 412 Jugendliche ihre Ausbildung. Österreichweit beginnen 498 Jugendliche eine ÖBB Lehre und bringen damit ihre Karriere auf Schiene.

Wien (OTS) - Mit dem heutigen Tag und noch bevor die Schule
startet, beginnen österreichweit knapp fünfhundert Buschen und Mädchen ihren Weg in einen der zahlreichen ÖBB-Berufe. So werden etwa Mobilitätskaufmann/-frau beim ÖBB-Personenverkehr, Speditionskaufmann/-frau bei der Rail Cargo Austria oder Kraftfahrzeugtechniker bei der ÖBB-Postbus GmbH angeboten.

Handwerklich-technische Berufe hoch im Kurs
Ein Großteil der neuen Lehrlinge, nämlich 412, starten ihre Berufslaufbahn in handwerklich-technischen Berufen in einer der elf ÖBB-Lehrwerkstätten in ganz Österreich. Zur Auswahl stehen eine Vielzahl an Berufen, wie etwa Maschinenbautechnik, Elektronik oder Mechatronik. Allein in Wien starten heute 196 Lehrlinge bei den ÖBB ins Berufsleben.

"Die ÖBB sind nicht nur eines der größten Unternehmen Österreichs, sondern mit über 1.850 Lehrlingen auch einer der größten Ausbildungsbetriebe in Österreich", so der Vorstandsvorsitzende der ÖBB-Holding AG, Christian Kern. "Wir nehmen jährlich rund 500 Lehrlinge auf. Die Lehrlingsausbildung ist staatlich ausgezeichnet und besitzt bei den ÖBB eine lange Tradition. Der ÖBB-Konzern bietet interessante Berufsbilder auf allen Ebenen in einer zukunftsorientierten Wachstumsbranche".

Bundesministerin Doris Bures: "Als zweitgrößter Lehrherr Österreichs nimmt die ÖBB ihre Verantwortung für die nächste Generation wahr und bietet ein umfassendes und interessantes Ausbildungsangebot für Lehrlinge an. Ich wünsche allen neuen Lehrlingen eine tolle Zeit mit vielen wertvollen Erfahrungen und einer fundierten Berufsausbildung für ihren weiteren Lebensweg." Und Bures weiter: "Ganz wichtig ist mir auch, dass wir verstärkt jungen Frauen motivieren, eine technische Berufsausbildung mit guten Zukunftschancen zu absolvieren. Mädchen sind in technischen Berufen leider noch immer stark unterrepräsentiert - zu unrecht, denn sie stehen den Burschen in punkto Geschick, technischem Verständnis und Know how um nichts nach."

Neue Eisenbahnlehrberufe - "Lokführer" erstmals als Lehrberuf
Die ÖBB bieten ab heuer neben den klassischen Lehrberufen sechs neue Eisenbahnlehrberufe an. Der große Vorteil für alle Lehrlinge: der Lehrabschluss erfolgt in zwei Berufen. Eine fundierte Grundausbildung in Elektrotechnik und Mechanik soll den Lehrlingen ermöglichen, in einem traditionellen Handwerksberuf wie z.B. dem Anlagen- und Betriebstechniker UND in einem Eisenbahnberuf abzuschließen. Dadurch ist es erstmals in Österreich möglich, etwa den Beruf Lokführer ("Eisenbahntransporttechnik") als Lehrberuf zu erlernen.

Verkehrsorientierte Lehrberufe:
- Eisenbahntransporttechnik (LokführerIn)
- Eisenbahnbetriebstechnik (BetriebsassistentIn/FahrdienstleiterIn) - Eisenbahnfahrzeugtechnik (WagenmeisterIn)

Technikorientierte Lehrberufe:
- Eisenbahnelektrotechnik
- Eisenbahnfahrzeuginstandhaltungstechnik
- Eisenbahnsicherungstechnik

Mädchen am Zug: Bereits 18 Prozent der Lehrlinge sind weiblich
Die ÖBB freuen sich besonders über Mädchen, die sich für einen technischen Lehrberuf entscheiden. Während der Frauenanteil im ÖBB-Konzern noch bei 7 Prozent liegt, beträgt er bei Lehrlingen (sowohl technische als auch kaufmännische Berufe) bereits 18 Prozent - das entspricht 328 Lehrlingen.

ÖBB-Konzern: Österreichs größter Mobilitätsdienstleister
Als umfassender Mobilitätsdienstleister sorgt der ÖBB-Konzern österreichweit für die umweltfreundliche Beförderung von Personen und Gütern. Mit rd. 45.000 MitarbeiterInnen und Gesamterträgen von rd. 5,7 Mrd. EUR ist der ÖBB-Konzern ein wirtschaftlicher Impulsgeber des Landes. Im Jahr 2009 wurden von den ÖBB 453 Mio. Fahrgäste und 120,3 Mio. Tonnen Güter transportiert. Strategische Leitgesellschaft des Konzerns ist die ÖBB-Holding AG.

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