FPK-Scheuch: Fehlende Linie bei Slowenenvertretern

Klagenfurt (OTS) - Aussagen des stellvertretenden Obmanns des Rats der Kärntner Slowenen, Nanti Olip, stoßen beim Kärntner FPK-Obmann DI Uwe Scheuch auf Unverständnis. "Offenbar fehlt den Slowenenvertretern nach wie vor eine einheitliche Linie. Schon in der Vergangenheit war das das Hauptproblem der Ortstafelfrage. Inzko wäre gut beraten, die Scharfmacher in seinen Reihen zu bremsen - gerade im Jubiläumsjahr der Volksabstimmung." Laut Scheuch dränge sich nicht unbedingt der Eindruck auf, dass die Slowenen wüssten, was sie wollten. Denn während Inzko einvernehmliche Gespräche bevorzugt, kritisiert sein Stellvertreter Olip die Bemühungen um einen Konsens.

"Wobei sich bei dieser so sensiblen Thematik schon grundsätzlich die Frage stellt, wie man den Versuch einer einvernehmlichen Lösung überhaupt kritisieren kann", meint der FPK-Obmann kopfschüttelnd. Er hoffe, dass sich Inzko durch solche Zwischenrufe nicht von seinem Weg der Vernunft abbringen lasse, so Scheuch weiter.

"Das Land Kärnten steht für eine Lösung in der Ortstafelfrage bereit. Wir warten nach wie vor auf einen Vorschlag der Bundesregierung. Aber um eine endgültige Lösung zu erreichen, wäre es auch hilfreich, wenn sich auch die Slowenenvertreter konstruktiv, mit einer Stimme einbringen würden", schließt Scheuch.

(Schluss/le)

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