FPÖ Wien fordert härtere Strafen für Freier

Wien (OTS) - Am Mittwoch, im Rahmen einer Pressekonferenz der
Wiener FPÖ forderte GR Dietbert Kowarik härtere Strafen für Freier und verlangte in diesem Zusammenhang eine Änderung des Wiener Prostitutionsgesetzes. Einen dementsprechenden Antrag hätte er vorbereitet und würde ihn auf Bezirks- und Landesebene einbringen.

Anlass für den freiheitlichen Initiativantrag sei die "ausufernde Prostitution" im 15. Bezirk. Das erstellte Programm von Stadträtin Sandra Frauenberger (SPÖ), das etwa Prostitution nur in gewissen Zonen vorsehe, funktioniere nicht, da es auf Freiwilligkeit basiere. Nur massive Polizeieinsätze in den letzten Wochen hätten zu einer Verbesserung der Situation geführt, erklärte Kowarik. Nun müsse man "die Freier in die Verantwortung nehmen". Ein Initiativantrag der FPÖ zum Prostitutionsgesetz solle Abhilfe schaffen. Darin heißt es etwa, wenn ein Freier in einer Verbotszone - im Umkreis von Schulen, Spitälern, Kirchen ist Prostitution verboten - mit einer Prostituierten Kontakt aufnimmt, "begeht eine Verwaltungsübertretung und ist mit einer Geldstrafe bis zu 700 Euro, bei Uneinbringlichkeit mit Ersatzfreiheitsstrafe bis zu einer Woche, zu bestrafen." Weiters forderte die FPÖ, dass Straßenprostitution in Wohngebieten verboten gehöre und die Einführung von Genehmigungsverfahren für einschlägige Lokale und Bordelle.

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