FPÖ-Ebinger: Missstände im Krankenanstaltenverbund nehmen kein Ende!

Verantwortung liegt bei Wehsely

Wien (OTS/fpd) - Die Missstände im Wiener Krankenanstaltenverbund nehmen offensichtlich kein Ende. Nach dem Hilferuf der Hebammen in den letzten Wochen, wird nun bekannt, dass es auch auf der Frühgeborenenstation im Wiener AKH schwere Mängel gibt, so der Gesundheitssprecher der FPÖ-Wien, LAbg. Mag. Gerald Ebinger.

Wie einem Kurier-Artikel zu entnehmen ist, herrscht akuter Betten-und Personalmangel. Kinder müssen in andere Spitäler verlegt werden. Frühgeborene, die meist einer besonderen medizinischen Behandlung bedürfen, bedeuten für die Eltern ohnehin bereits eine besondere Belastung. Wenn dann aber auch noch die notwendigen medizinischen und pflegerischen Einrichtungen fehlen und Kinder in andere Spitäler verlegt werden müssen, wird es für die Eltern unerträglich, so Ebinger.

Diese Zustände sind offenbar schon jahrelang bekannt, ohne dass etwas dagegen unternommen wurde. Hier wäre die zuständige Stadträtin gefordert und es stellt sich die Frage, ob ihr diese Missstände nicht zur Kenntnis gebracht wurden oder ob sie diese einfach negiert hat. Wenn es, wie auch bei den Hebammen, zuwenig Personal gibt, wie der ärztliche Direktor einräumt, so hätten diese Mängel durch Erhöhung der Ausbildungsplätze und ein adäquates Gehaltsschema bereits vor Jahren behoben werden können. Hier liegt die Verantwortung eindeutig bei der zuständigen SPÖ-Stadträtin Wehsely, so Ebinger weiter.

Es zeigt von unglaublicher Ignoranz sowohl den Patienten als auch dem Pflegepersonal gegenüber, wenn immer erst dann reagiert wird, wenn sich die Betroffenen an die Öffentlichkeit wenden. Im Wiener Gesundheitsressort wird nur agiert aber nicht rechtzeitig reagiert, so Ebinger der weiter meint, dass dies auch klar erkennbar ist bei der mangelnden Versorgung in der Kinder- und Jugendpsychiatrie, wo erst nach einer Untersuchungskommission Verbesserung zugesagt wurden.

Für die bestmögliche Versorgung der Wiener Patienten wird es in Zukunft jedenfalls nicht reichen, mediengerecht neue Krankenstationen oder Geriatriezentren zu eröffnen. Hier ist tatsächliches Handeln gefragt, schließt Ebinger. (Schluss)paw

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