FPÖ-Kickl: Hände weg von der 13. Familienbeihilfe

Regierung soll Export von Familienleistungen stoppen

Wien (OTS) - Vehement gegen die von der ÖVP angedachten Pläne zur Streichung der 13. Familienbeihilfe, sprach sich heute der freiheitliche Generalsekretär NAbg. Herbert Kickl aus. "Familien müssen gefördert und nicht bestraft werden", so Kickl, der der ÖVP einmal mehr vorwarf sich als Familienpartei verabschiedet zu haben.

Gerade die 13. Familienbeihilfe sei ein wichtiger Faktor für Familien, die wie etwa jetzt, mit hohen Ausgaben zum Schulanfang konfrontiert seien, betonte Kickl. Aber auch die Wirtschaft profitiere davon, so der freiheitliche Generalsekretär, da dieses Geld 1:1 in notwendige Anschaffungen fließe. Es sei daher sowohl familienpolitisch, als auch wirtschaftspolitisch grober Unfug über die Streichung der 13. Familienbeihilfe nachzudenken, so Kickl in Richtung Pröll und Möchtegern-Lüfterl-Marek.

Was allerdings sehr wohl in Angriff genommen werden müsse, so Kickl, sei die Abstellung des Abflusses von nicht unerheblichen Geldern in Form vom Familienleistungen ins benachbarte östliche Ausland. Gemeint sei hier die volle Auszahlung von Kinderbeihilfe an nicht in Österreich wohnende Familienangehörige, so Kickl. Dies sei wegen der massiven unterschiedlichen Lebenshaltungshaltungskosten und der unterschiedlichen Kaufkraft der ausgezahlten Beträge zwischen Österreich und den Zielländern eine de facto Diskriminierung der inländischen Kinder. "Dafür zahlen die Österreicher sicher nicht Steuer", so Kickl, der diese Ungerechtigkeit zulasten der Österreich schleunigst abgestellt wissen will.

"Generell gilt: Hände weg von der 13. Familienbeihilfe", betonte Kickl, der ganz im Gegenteil forderte, österreichische Familien zu unterstützen. "Wenn wir unsere eigenen Kinder und Familien fördern, geraten wir nicht in irgendwelche Form der Abhängigkeit von Faktoren, die nicht im eigenen Land liegen.", so Kickl, der einmal mehr betonte, dass die FPÖ die einzige Partei sei, die die Interessen der Österreicher in den Vordergrund stelle.

Rückfragen & Kontakt:

Freiheitlicher Parlamentsklub
Tel.: 01/ 40 110 - 7012
presse-parlamentsklub@fpoe.at

http://www.fpoe-parlamentsklub.at
http://www.fpoe.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | FPK0007