SPÖ-Bauern fordern gerechtes Verteilungssystem in der Agrarförderung

Förder-Obergrenzen für Agrarindustrie - Förderungen nur für aktive Landwirtschaftsbetriebe

Wien (OTS/SK) - "Der ÖVP-Bauernbund hat über Jahrzehnte eine Förderpolitik verteidigt, die nur die Agrarindustrie, Stiftungen und Gutsbetriebe unterstützt", so die Bundesvorsitzende der SPÖ-Bauern und steirische Landtagsabgeordnete Monika Kaufmann am Mittwoch zu den Erkenntnissen im "Schwarzbuch Landwirtschaft". Die SPÖ-Bauern fordern daher eine Obergrenze der Förderungen für die Agrarindustrie sowie Stiftungen und Gutsbetriebe, Wirtschaftsbetriebe dürfen keine Förderung von der Landwirtschaft bekommen, und Agrarförderungen sollen ausschließlich aktiven Landwirtschaftsbetrieben zukommen. ****

"Wir brauchen dringend ein gerechtes Verteilungssystem mit besagten Obergrenzen und eine bessere Förderung von Bergbauern", fordert Kaufmann. Der aktuelle "Grüne Bericht", der jährlich zur Situation der Bauern in Österreich erstellt wird, zeigt auf, dass Landwirtschaftsbetriebe mit einer Größe von über 50 Hektar immer größer werden, immer mehr Betriebe unter 50 Hektar sperren jedoch zu. "Wir müssen diese Entwicklung stoppen", so die Vorsitzende der SPÖ-Bauern, die zu diesem Zweck ein "neues, gerechtes Fördersystem" fordert.

Wichtig seien auch gerechte Produktpreise. "Die Produktpreise sind ein Mitgrund dafür, warum kleinere Landwirte sagen, es zahlt sich nicht mehr aus, neben dem Beruf eine Landwirtschaft zu betreiben", bedauert Kaufmann. (Schluss) bj

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