Gaßner zu Agrar-Fördersystem: Einmal mehr zeigt sich, dass Veränderungen dringend erforderlich sind

Gerechte Verteilung auch bei den Agrar-Förderungen!

Wien (OTS/SK) - SPÖ-Landwirtschaftssprecher Kurt Gaßner nahm das "Schwarzbuch Landwirtschaft" von Hans Weiss zum Anlass, um auf die von der SPÖ seit Jahren geforderte Notwendigkeit von mehr Fairness bei den Agrar-Förderungen hinzuweisen. "Wenn täglich 12 Bauern aufgeben und im Gegenzug immer mehr landwirtschaftliche Großbetriebe und Konzerne entstehen, muss das aufrütteln. Das Fördersystem muss motivieren und gerecht sein - das ist es derzeit nicht!", so Gaßner. Bei der Erhaltung und Förderung von kleinbäuerlichen Betrieben gehe es nicht um Selbstzweck. Es gehe um den Erhalt der Arbeitsplätze "auch auf unseren kleinbäuerlichen Betrieben". Nicht zu unterschätzen sei, dass kleine Betriebe qualitativ hochwertige Nahrungsmittel erzeugen. Weiters gehe es um Erhaltung und Pflege der Landschaft. Die Frage müsse daher auch aus dem Blickwinkel gesellschaftlicher Werte betrachtet werden.****

"Gerechtigkeit ist gefragt!", betonte Gaßner. Es sei daher etwa die Agrarförderungen nach dem Kriterium des Arbeitseinsatzes der Bauern zu bemessen. Flächenprogramme in der Agrarförderung würden nicht dem Leistungsprinzip entsprechen, weil sie dazu führten, dass wenige große, statt der vielen kleinen Bauern gefördert werden. "Für dem ländliche Lebensraum sind neben allen anderen Betriebszweigen die kleinbäuerlichen Betriebe für uns ein unabdingbarer Teil jeder zukunftsfähigen Region, daher sind wir Sozialdemokraten sehr wohl schon immer für gerechte und transparente Unerstützung dieser kleinbäuerlichen Struktur durch die Öffentlichkeit", so Gaßner schließend. (Schluss) up

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