TW1 Themenabend - in Memoriam Jochen Rindt

TW1 gedenkt am 5. September - dem 40. Jahrestag seines Unfalls in Monza - der österreichischen Rennfahrerikone.

Wien (OTS) - Zu Recht wurde Jochen Rindt oftmals als James Dean
oder erster Popstar der Formel 1 bezeichnet. Der junge, gut aussehende und verdammt schnelle Frauenschwarm, der bei seinen Großeltern in Graz aufgewachsen ist und Österreich zahlreiche Siege in der Königsdisziplin des Motorsports bescherte, verstarb am 5. September 1970 im Alter von 28 Jahren beim Training für den Großen Preis von Italien in Monza.

Sein Interesse an schnellen Autos brachte ihn 1961 zum Motorsport und bereits 1962 gewann er trotz wenig konkurrenzfähigem Wagen das prestigeträchtige Tourenwagenrennen in Wien Aspern. 1965 bekam er von John Cooper einen Platz in seinem Formel-1-Team geboten - als Teamkollege von Bruce McLaren. Der Vater einer Tochter fuhr insgesamt sechzig Formel-1-Grand-Prix-Rennen, sechs davon gewann er.

Beim Heimrennen am Salzburgring im Jahr 1970 holte allerdings sein größter Konkurrent Jacky Ickx den Sieg. Rindts Druck war somit enorm hoch, als er sich zum Grand-Prix von Italien nach Monza begab. Im Training für dieses Rennen prallte Rindt mit seinem Lotus 72 in die Leitplanken. Der legendäre Rennfahrer starb am 5. September 1970 noch im Rettungswagen an den Folgen seiner schweren Verletzungen.

Nach seinem Unfalltod schaffte es in der Saison 1970 dennoch niemand, den Punktevorsprung Rindts einzuholen. Er ist somit der einzige Formel-1-Weltmeister, dem postum dieser Titel zugesprochen wurde. Den Weltmeisterpokal nahm seine Witwe Nina entgegen.

Die multimedial arbeitende Theatergruppe Lawine Torrèn - die bereits zahlreiche Großproduktionen wie etwa die Linzer Klangwolke in Szene setzte - inszenierte unter der fachkundigen Regie von Hubert Lepka die "Jochen Rindt Rennfahreroper" über das kurze Leben sowie das tragische Ende der Formel1-Legende. TW1 zeigt das multimediale Großwerk, welches am 30. Juli 2009 am Salzburgring uraufgeführt wurde, erstmals als Free TV Premiere.

Um den Mythos des ersten österreichischen Formel-1-Weltmeisters dreht sich auch Heinz Prüllers "Jochen Rindt - Dokumentation". TW1 erinnert sich damit einerseits an die steile Motorsport-Karriere des Formel-1-Piloten, zeigt Rindt aber auch von seiner privaten Seite als Familienmensch.

Sendezeiten:

"Jochen Rindt Rennfahreroper": So, 5.9.10 um 18:00 Uhr und Mo, 6.9.10 um 00:00 Uhr

"Jochen Rindt - Die Dokumentation": So, 5.9.10 um 19:10 und 23:10 Uhr

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