Ranner zu ÖAMTC-Test: Auch Österreich hinkt bei sicheren LKW- Parkplätzen hinten nach

EU setzt Initiativen - Mitgliedstaaten sind gefordert

Brüssel, 30. August 2010 (OTS) "Jetzt haben wir es Schwarz auf Weiß: In einem umfassenden Test zeigt der ÖAMTC auf, dass europaweit die meisten LKW-Rastplätze unzureichende Sicherheitsstandards aufweisen. Leider hinkt auch Österreich hinten nach. Dabei gehören Frachtdiebstähle und Angriffe auf LKW-Fahrer zu den besonders wachsenden Delikten, die jährlich einen Schaden von 8,2 Millionen Euro ausmachen", so die Verkehrssprecherin der ÖVP-Delegation Dr. Hella Ranner. "In meinem Bericht über die Sozialvorschriften im Straßenverkehr hat sich das Europäische Parlament ganz besonders mit dieser Problematik auseinandergesetzt. Neue Vorschläge, zum Beispiel für Parkplatz-Reservierungssysteme liegen auf dem Tisch und müssen nun rasch ausgebaut werden", so Ranner, für die als Chefverhandlerin im Transportausschuss das Thema nicht neu ist. ****

"Wenn Ruhezeiten vorgeschrieben werden, dann müssen die Fahrer diese auch einhalten können. LKW-Fahrer beklagen sich zu Recht, dass es in manchen Mitgliedstaaten überhaupt nicht möglich ist ihre Fracht alleine und unbeaufsichtigt stehen zu lassen ohne Gefahr zu laufen, anschließend 'erleichtert' worden zu sein. Genau deshalb brauchen wir Sicherheitsstandards, auf die sich Österreichische LKW-Fahrer auch im Ausland verlassen können", fordert Ranner.

"EU-Kommission und Europäisches Parlament wollen das Thema Sicherheit auf Europas Strassen vorantreiben. Es ist aber die Verantwortung der Mitgliedstaaten, die vorgeschlagenen Initiativen rasch umzusetzen", so Ranner. Auch die belgische Ratspräsidentschaft legt ein Schwerpunkt auf die Weiterentwicklung der Europäischen Verkehrspolitik. In einer internationalen Konferenz am 25. und 26. Oktober sollen die verschiedenen europäischen und nationalstaatlichen Initiativen geprüft werden und die Ergebnisse des Europäischen Pilotprojekt 'EU-Label' bekanntgemacht werden. "Bei der technischen Umsetzung dieses EU-Projekts ist übrigens die steirische Fachhochschule Johanneum federführend involviert", freut sich Ranner.

SERVICE: Mehr Informationen dazu finden Sie hier:
http://www.truckparkinglabel.eu

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