Schulen - SP-Vettermann: "Strache fordert Dinge, die er selbst gestrichen hat!"

FPÖ ist mitverantwortlich für den Verlust von Lehrern!

Wien (OTS/SPW-K) - "Wären dem FPÖ-Chef Strache die Schulkinder und die Familien während seiner Regierungsbeteiligung mit der ÖVP genauso wichtig gewesen, wie heute, hätten wir uns viel erspart", kommentiert der Vorsitzende des Bildungsausschusses, SPÖ-Gemeinderat Heinz Vettermann den heutigen kläglichen Auftritt Straches. "Alle Kürzungen, die Strache als stellvertretender FPÖ-Chef während der FPÖ-Regierungsbeteiligung abgenickt hat, haben wir in Wien versucht zu kompensieren. Und das ist uns weitgehend gelungen!", sagt Vettermann.

Als Beispiel nannte Vettermann die fehlenden Lehrer: "Schwarz-blau hat den Verlust von 1.000 Lehrern in Wien zu verantworten. Erst unter der sozialdemokratischen Bildungsministerin Claudia Schmied konnten diese Lehrer für die Wiener Schülerinnen und Schüler wieder zurückgewonnen werden.", sagt Vettermann.

Strache sei in seinem "Blut-Wahlkampf" offenbar vollkommen entgangen, dass die Stadt auch heuer rund 4,4 Millionen Euro in Materialien für den Schulunterricht in allen öffentlichen und privaten allgemein bildenden Wiener Pflichtschulen investiert. Auf diese Weise werden die Eltern von einem Volksschulkind durchschnittlich um 33 Euro, an Hauptschulen mit 47 Euro, an Sonderschulen mit 44 Euro und an Polytechnischen Schulen mit 70 Euro finanziell entlastet.

"Die Vorteile von Mobilklassen hat Strache auch noch nicht durchschaut", stellt der SPÖ-Gemeinderat fest. Für Wien sind diese Mobilklassen meist eine temporäre, flexible Lösung, um schnell und bedarfsgerecht neuen Schulraum zu schaffen. Mobilklassen sind von herkömmlichen Klassen nicht zu unterscheiden und entsprechen allen Ö-Normen. Viele Schulen nutzen sie weiterhin, auch wenn sie sie nicht mehr als Schulklassen gebraucht werden.

"Auch beim Thema Spracherwerb ist Strache bis heute Antworten schuldig geblieben: Warum fordert die FPÖ immer wieder mehr Sprachunterricht und stimmt im Gemeinderat und in den Gemeinderatssausschüssen konsequent gegen Geld für Sprachmaßnahmen?", fragt Vettermann. In Wien jedenfalls werde das verpflichtende Kindergartenjahr und die Möglichkeit zum Besuch einer Vorschulklasse sicher stellen, dass Kinder mit ausreichend Deutschkenntnissen in die Schule kommen.
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