MEL-Anlegerklagen: Weiteres Urteil gibt Meinl Bank Recht

Wien (OTS) -

  • Bezirksgericht Spittal/Drau weist Klage wegen Schadenersatz ab
  • Anleger war über Risiken informiert und bereit, Totalverlust zu akzeptieren
  • Meinl Bank Vorstand Peter Weinzierl: "Weiteres unmissverständliches Signal gegen Aktienkauf auf Probe"
  • Meinl Bank - soziale Lösung für Kleinanleger dient nicht zur Abdeckung von Spekulationsverlusten durch erfahrene Anleger

Ein vom Bezirksgericht Spittal an der Drau am 27. August 2010 zugestelltes MEL-Anlegerurteil im Zusammenhang mit einer Klage wegen Schadenersatz bestätigte erneut die Rechtsansicht der Meinl Bank: Die Klage wurde abgewiesen. Der Anleger war über die Risiken informiert worden und hat ein entsprechendes Anlegerprofil unterzeichnet. Erst vergangene Woche hatte das Handelsgericht Wien der Meinl Bank in drei Fällen Recht gegeben. Über Risiken der Veranlagung aufgeklärt Der Kläger hatte im Juni 2007 nach Beratung durch ein inländisches Bankinstitut rund EUR 5.000 in MEL Zertifikate investiert und nach den Kursverlusten eine Klage wegen Schadenersatz und angeblich unzureichender Risikoaufklärung eingebracht. Das Gericht wies die Klage zur Gänze ab und hielt in der Urteilsbegründung fest: "Er [der Kläger, Anm.] wurde über die Risiken dieses Wertpapierkaufes nicht nur mündlich aufgeklärt, sondern hat auch ein entsprechendes Anlegerprofil mit den Hinweisen auf die Risikogeneigtheit eines derartigen Geschäftes durchgelesen. [...] Außerdem nahm der Kläger zur Kenntnis, dass er mit dem vorliegenden Wertpapierkauf spekulativ veranlage und er daher auch bereit sei, den Totalverlust des eingesetzten Kapitals zu akzeptieren. Der dennoch erfolgte Kauf der Wertpapiere geschah seitens des Klägers also im Bewusstsein, dass auch ein Totalverlust des Kapitals eintreten könne". Signal gegen 'Aktienkauf auf Probe' Meinl Bank Vorstand Peter Weinzierl: Nach den drei Urteilen des Handelsgerichts Wien, die uns in der vergangenen Woche Recht gegeben haben, ist dies ein weiteres klares Signal der unabhängigen Justiz, dass ein 'Aktienkauf auf Probe' am heimischen Kapitalmarkt nicht möglich sein darf. Das vorliegende Urteil untermauert auch unsere Haltung hinsichtlich der Anleger-Vergleiche, die wir mit der Arbeiterkammer und zwei Rechtsanwaltskanzleien geschlossen haben: Wir stehen zu diesen Kulanzlösungen für sozial schwächere Kleinanleger, und haben daher auch die Expertise und Unterstützung eines Sozialpartners eingeholt. Die sozialen Lösungen, die wir für Kleinanleger gefunden haben, stellen jedoch keine Präjudizierung für die anhängigen Gerichtsverfahren dar. Sie sind erst recht keine Versicherung zur Abdeckung von Spekulationsverlusten erfahrener Anleger". Weiterführende Informationen: Meinl Bank AG: Die Meinl Bank bietet als Privatbank Leistungen im Bereich Corporate Finance, Fondsmanagement sowie private und institutioneller Vermögensverwaltung an. Mit der Julius Meinl Investment GmbH verfügt die Meinl Bank über eine eigene Investmentfondsgesellschaft, mit derzeit 19 eigenen Fonds. Die Meinl Bank steht eigenständig auf einem starken ökonomischen Fundament, die Eigenmittel des Instituts sind mit 16% doppelt so hoch wie die gesetzlich vorgeschriebene Eigenmittelunterlegung. Damit ist die Bank für die Zukunft gut positioniert. Rückfragehinweis:

Meinl Bank AG
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Thomas Huemer
Tel.: +43 1 531 88 - 203
e-mail.: huemer@meinlbank.com

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