Strache/Gudenus fordern 250 Euro Schulstartgeld für alle Taferlklassler in Wien

Schulpaket für alle Pflichtschüler gefordert

Wien (OTS/fpd) - " Armut in Wien" werde immer mehr zum Thema. Seit dem Jahr 2005 habe sich die Anzahl der Sozialhilfeempfänger in der Bundeshauptstadt verdoppelt. Auch die Kinderarmut nehme leider exponentiell zu. Das rote Wien sei heute Kinderarmuts-Hauptstadt, es ist eine einzige Schande. Daher brauche es eine zielgerichtete "Schulbedarfsförderung", um dieser Besorgnis erregenden Entwicklung entgegenzuwirken, so heute der Landesparteiobmann der FPÖ-Wien, NAbg. Heinz-Christian Strache im Zuge einer Pressekonferenz.

Vor allem jetzt zu Schulbeginn sei die finanzielle Not für Eltern eines Taferlklasslers besonders zu spüren. Für ein komplettes Set an Schulutensilien, das neu besorgt werden müsse, seien gut und gerne 250 Euro zu berappen. Von Seiten des roten Wiens sei Hilfe aber nicht einmal im Ansatz zu erwarten. Das Steuergeld, das von den Familien so dringend benötigt werde, stecke nämlich leider in der millionenteuren Eigenwerbung der SPÖ und in den Jubelinseraten für Häupls Kapperltruppen - bislang etwa 4,5 Mio. Euro. Nicht zu vergessen seien die Subventionen SPÖ-naher Vereine und Firmen. Dazu kämen noch über eine Milliarde Steuereuros, die auf Grund von roten Bauskandalen (Ronacher, Pratervorplatz, Skylink usw.) verloren seien. Nur für die Familien und ihre Kinder sei im roten Wien kein Geld da, kritisiert Strache.

250 Euro Schulstartgeld für Wiens 16.000 Taferlklassler

In diesem Zusammenhang fordert Strache nun ein faires Schulstartgeld in der Höhe von 250 Euro für all jene Familien, deren Kind Schulanfänger ist. Dieser Zuschuss sei als Sonderzahlung zu verstehen, ist demnach unabhängig von der Familienbeihilfe und solle im Sommer, rechtzeitig vor Schulbeginn ausbezahlt werden. Das würde der Stadt Wien bei 16.000 Taferlklasslern 4 Millionen Euro kosten. Etwa genauso viel wie die SPÖ für den unnötigen Aussichtsturm "bahnorama" am Zentralbahnhof ausgegeben habe. "Unsere Schulkinder werden Bürgermeister Häupl wohl nicht weniger wert sein als ein sündteurer Holzturm, der lediglich für eine Zeitungsgeschichte diverser SPÖ-Stadträte auf die Baustelle geklotzt wurde", so Strache.

Schulpaket für alle Pflichtschüler

Außerdem müsse in Zukunft an allen öffentlichen Pflichtschulen ein Schulpaket für jedes Kind geschnürt werden. Den Einkauf der benötigten Hefte, Stifte, Wasserfarben usw. solle künftig der Stadtschulrat in Form einer Massenbestellung übernehmen. Die dadurch erzielbare, deutliche Kostenersparnis ist 1zu 1 an die Kinder bzw. Eltern weiterzugeben. Wie schon jetzt beim Ordern der Bücher üblich, zahlen die Eltern nur mehr einen Unkostenbeitrag von etwa 40 Euro. Ein derartiges System habe vor allem den Vorteil, dass eine Benachteiligung der Kinder ärmerer Familien ausgeschaltet werde, weil jedem Schüler das gleiche Material zur Verfügung gestellt werde.

Mehrfachbelastung der Familien im roten Wien

Im roten Wien werden Familien nicht nur im Stich gelassen, sondern auch noch doppelt und dreifach belastet. Auf der einen Seite sind es die immer teurer werdenden Lebenserhaltungskosten, weil Strom- und Gaspreise, Abwasser- und Müllabgaben sowie Mietkosten quasi im Jahrestakt erhöht und Familien dadurch übergebührlich belastet würden. Auf der anderen Seite haben Familien eine enorme Mehrbelastung zu meistern, sobald sich ihre Sprösslinge in der Schule befinden. Alleine die Schule verschluckt jene Summe, die den Eltern als Familienbeihilfe zugestanden wird. Da sei das Kind allerdings weder eingekleidet noch habe es zu Abend gegessen. Das bedeutet:
Kinder sind viel zu teuer. Für uns Freiheitliche ist das mit Sicherheit falsch und müsse sich ändern.

Kinder zu haben und sie für ein späteres Leben bestmöglich vorzubereiten und auszubilden, soll Eltern nicht weiter ins Armenhaus bringen, wie das derzeit im roten Wien der Fall sei. Kinder müssen wieder leistbar werden. "Mit einer derartigen Schulstart-Initiative greifen wir den Familien fühlbar unter die Arme", so Strache abschließend. (Forts.) hn

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