BZÖ-Grosz: SP-Faul längst nicht mehr tragbar - "Erwarte mir heute noch Rücktritt"

Landeshauptmann Voves hat heute noch für Ordnung zu sorgen

Graz/Wien (OTS) - Der steirische SPÖ-Nationalratsmandatar und "Gagenkaiser" Christian Faul sei nicht mehr tragbar, ein Rücktritt von sämtlichen politischen Funktionen unumgänglich, forderte heute der steirische BZÖ-Chef Abg. Gerald Grosz nach der nächsten Entgleisung des "wildgewordenen" Nationalratsmandatars im Zuge der Eröffnung des Weizer Mulbratlfestes.

"Dieser illuminierte Gagenkaiser mit mehreren arbeitslosen Einkommen, dummen Sprüchen, geprellten Parteisteuern, tätlichen Angriffen auf Journalisten und verbalen Angriffen auf politische Mitbewerber hat keine Sekunde länger etwas in der Politik und Öffentlichkeit verloren. Landeshauptmann Voves ist als SPÖ-Vorsitzender aufgefordert, endlich für Ordnung in seinen Reihen zu sorgen", fordert Grosz endlich Konsequenzen für SPÖ-Abgeordneten Christian Faul.

Das Sündenregister des bereits mehrmals "verhaltensauffälligen" Mandatars sei bereits immens lange. Faul habe allein in den Jahren zwischen 1999 und 2009 insgesamt 364.000 Euro ungerechtfertigte Bezüge als Schulleiter im oststeirischen Weiz und als Nationalratsabgeordneter "als arbeitsloses Einkommen" bezogen. Als Schulleiter war er nur zu 25 Prozent karenziert, kassierte 75 Prozent seines Gehaltes und lieferte dafür keinerlei Arbeitsleistung, deckte voriges Jahr das BZÖ auf. Er wurde durch einen ständigen Administrator dauerhaft vertreten. Seit 2010 bezieht er zusätzlich zu seinem Nationalratsgehalt eine Pension als Schulleiter, obwohl für die letzten 10 Jahre kaum pensionsanrechenbare Zeiten zu rechnen wären. Dieses Jahr sorge der "Gagenkaiser" für einen weiteren Skandal. Es wurde aufgedeckt, dass er die Parteisteuern prelle. Seine Verteidigung: "Es ist mir unzumutbar, dass ich 30 Prozent meines Politsalärs abliefern muss", wird Faul in Medien zitiert. Vor zwei Wochen wurden Journalisten während der laufenden Nationalratssitzung von Faul tätlich attackiert. Den jüngsten Tiefpunkt lieferte der SPÖ-Mandatar während der Eröffnung des Weizer Mulbratlfestes. Dabei versuchte er mit den Worten "Dieses Arschloch wird in Weiz sicher nicht begrüßt" die Begrüßung des steirischen BZÖ-Chefs und Nationalratsabgeordneten Gerald Grosz zu verhindern.

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