Bayr: Entscheidung für deutsche AKW-Laufzeitverlängerung ist gefährlich

Ökonomischer Nutzen eher gering - Behinderung für Investitionen in erneuerbare Energien

Wien (OTS/SK) - "Die Entscheidung der deutschen Regierung für eine Laufzeitverlängerung der AKWs ist aus umweltpolitischer wie sicherheitstechnischer Sicht sehr bedrohlich", kritisiert Petra Bayr, SPÖ-Umweltsprecherin, die jüngste Aussage seitens der deutschen Bundeskanzlerin, eine 10-15-jährige Laufzeitverlängerung schiene vernünftig, "vernünftig wäre vielmehr, die stete Gefahr endlich zu bannen, die tagtäglich von Atomkraftwerken und den atomaren Endlagern ausgeht - und sich für ein atomkraftfreies Europa einzusetzen."

Wie das deutsche Magazin "Spiegel" berichtet, wird in der für die Entscheidung zugrundeliegende Expertise, welche die Regierung eigens dafür in Auftrag gegeben hatte, der ökonomische Nutzen einer deutlichen Laufzeitverlängerung als eher gering eingestuft. "Außerdem wird ernsthaft vor der Gefahr gewarnt, dass dadurch die Investitionen in erneuerbare Energien behindert werden", so Bayr. Sich von der Atomlobby "so in die Knie zwingen zu lassen, ist ein erschreckendes Merkmal für neoliberale und rückwärtsgewandte Politik."(Schluss) mo/rl

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