A1 Telekom Austria Technikvorstand Walter Goldenits skizziert Infrastrukturstrategie zum Einsatz innovativer Internettechnologien

Wien (OTS) - Walter Goldenits gab bei den Technologiegesprächen in Alpbach in seiner Keynote einen Überblick über laufende Infrastruktur-Ausbauprojekte von A1 Telekom Austria und die Entwicklung konvergenter Dienstleistungen zum nachhaltigen Aufbau einer digitalen Wissensgesellschaft. Dabei stellte er immer wieder Querbezüge zum Programm der European Future Internet Initiative und zur Digitalen Agenda der EU-Kommission dar.

Unglaubliche Dynamik der digitalen Gesellschaft

Das Internet erlebt heute eine Explosion der transportierten Datenmengen, die mit Netztechnologien früherer Generationen kaum noch zu bewältigen ist. Täglich kommen pro Sekunde 4.000 neue Webadressen im Internet hinzu. Dieser Entwicklung kann man auf Infrastrukturseite nur mit gezielten Ausbaumaßnahmen (etwa FTTx-Fiber-to-the-Curb/Building/Home) und mit der Implementierung und weiterem Rollout neuester Mobilfunktechnologien wie etwa HSPA+ oder in Zukunft LTE gerecht werden.

Integrierte, hybride Next Generation Access-Netze von A1 Telekom Austria

Um das erklärte Ziel der Digitalen Agenda für Europa mit Internetzugangsgeschwindigkeiten von 30 Mbit/s für alle Europäer bis 2020 auch in Österreich zu erreichen, hat A1 Telekom Austria ein ambitioniertes Ausbauprogramm für die garantierte Breitbandversorgung Österreichs in Angriff genommen. So fließen bis 2013 rund eine Milliarde Euro in den Ausbau des Festnetzes und rund 500 Millionen Euro in das Mobilfunknetz.
Derzeit werden vier Glasfaserprojekte umgesetzt: Nach dem Start in Villach mit 1. Oktober 2009, gewinnt das auf Glasfasertechnologie basierende GigaNetz in Klagenfurt (Ende 2010) und in Wien (15. und 19. Bezirk) bis 2011 weiter an Konturen. Gleichzeitig zu diesen FTTx-Ausbauvorhaben mit Zugangsgeschwindigkeiten zwischen 30 und 100 Mbit/s ist im vergangenen Jahr auch der hybride Breitbandausbau mit VDSL voll angelaufen, mit dem Internetkunden mit bis zu 30 Mbit/s versorgt werden können. Im Endausbaustand wird die potentielle Versorgung 2013 bei 2 Millionen Haushalten liegen - rund 750.000 außerhalb der urbanen Ballungszentren.
Daneben gibt es LTE Trials im A1 Netz - in St. Pölten und im 2. und 21. Bezirk in Wien.

Mit dieser konvergenten Ausrichtung ihrer Ausbaupolitik befindet sich A1 Telekom Austria ganz klar auf Linie der gesamteuropäischen Programme und Initiativen, die bei der weiteren Entwicklung schneller Breitbandnetze ebenfalls für eine Verknüpfung von Festnetz- und Mobilnetzinfrastrukturen plädieren.

Verstärkte Suche nach Infrastruktur-Kooperationspartnern

A1 Telekom Austria sucht gezielt nach Kooperationsmöglichkeiten mit anderen Infrastrukturbetreibern, allen voran Unternehmen der Elektrizitätswirtschaft aber auch öffentliche Körperschaften (Bundesländer Gemeinden).
Mit ihrer Kooperationsphilosophie befindet sich A1 Telekom Austria im Einklang mit dem White Paper der European Future Internet Initiative (EFII), die mit koordinierten öffentlich-privaten Partnerschaften (PPP) gezielt die Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Unternehmen und Verwaltungen stärkt, neue Geschäftspotenziale erschließt und Investoren und Bürgern die Chance eröffnen will, vom Internet der Zukunft zu profitieren.

E-Health und Smart Grid Technologien im Fokus

Kernbereiche der Initiative sind die Industriezweige Gesundheit, Transport, Energie, Content etc., die gemeinsam mit den IKT-Anbietern neue, innovative Internetanwendungen auf Basis integrierter Technologien entwickeln sollen. Auch im Sinne dieser Industrieselektion befindet sich A1 Telekom Austria mit seinen Schwerpunkten in den Bereichen E-Health und Ambient Assisted Living (AAL) sowie Green IT und Smart Grid im Einklang mit gesamteuropäischen Zielsetzungen. Das Videofon, die standardisierte Archivlösung für Radiologen, mobile Lösungen für die ambulante Pflegebetreuung älterer Menschen, Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz und zur Verringerung des ökologischen Footprints des Unternehmens (Reduktion von CO2-Emissionen, Einführung von Stromtankstellen an verkehrstechnisch neuralgischen Telefonzellenstandorten noch in diesem Jahr), beweisen den hohen Deckungsgrad der Strategie von A1 Telekom Austria mit den Visionen und Zielen Europas.

IKT-bezogene Forschung und Entwicklung braucht neue Schubkraft

Während z.B. in den USA der IKT-Anteil an den F&E-Ausgaben bei 29 Prozent hält, liegt dieser in Europa mit 17 Prozent deutlich darunter. Auch in absoluten Zahlen hat Europa Aufholbedarf. 2007 investierte man jenseits des Atlantiks rund 88 Milliarden Euro, während in Europa mit 37 Milliarden Euro nur rund 40 Prozent des US-Budgets für Forschung im derzeit wichtigsten Industriesegment aufgewendet worden sind.

Mit der EU-Leitinitiative "Innovationsunion" will Europa nun die Forschungsanstrengungen der öffentlichen Hand in den Mitgliedsländern der Union vernetzen und potenzielle Investoren besser einbinden. Die Festlegung einer umfassenden gemeinsamen IKT-Forschungsstrategie und die Delegation der Führungsrolle an die Wirtschaft soll eine Verdoppelung der jährlichen öffentlichen F&E-Ausgaben für IKT in den Mitgliedsstaaten von derzeit 5,5 Milliarden auf rund 11 Milliarden Euro ermöglichen. Im gleichen Ausmaß soll auch der Anteil privater Investitionen von derzeit 35 auf 70 Milliarden Euro im Jahr wachsen. Die jetzt vorgenommene Neuorientierung in der europäischen Innovationspolitik mit starkem Fokus auf die Interessen der Wirtschaft wird von A1 Telekom Austria ausdrücklich begrüßt.

Über A1 Telekom Austria - Mobilfunk und Festnetz aus einer Hand

A1 Telekom Austria ist mit knapp 5 Mio. Mobilfunkkunden und 2,3 Mio. Festnetzanschlüssen Österreichs führendes Telekommunikationsunternehmen, das aus einer Fusion von Telekom Austria und mobilkom austria im Juli 2010 entstand. Die Kunden profitieren von einem umfassenden Gesamtangebot aus einer Hand:
Sprachtelefonie, Internetzugang, Daten- und IT-Lösungen, Mehrwertdiensten, Wholesale-Services und mobile Business- und Payment-Lösungen. Die Produktmarken Telekom Austria, A1, bob und Red Bull MOBILE stehen für Qualität und smarte Services.

A1 Telekom Austria ist Teil der Telekom Austria Group - einem führenden Telekommunikationsunternehmen im CEE Raum. Die Telekom Austria Group ist in acht CEE Ländern tätig.

A1 Telekom Austria beschäftigt in Österreich mehr als 10.000 Mitarbeiter. Generaldirektor ist Dr. Hannes Ametsreiter, zugleich auch Generaldirektor der Telekom Austria Group und Member of the Board der GSM Association (GSMA) - dem internationalen Interessenverband der Mobilfunkindustrie.

Im Geschäftsjahr 2009 erwirtschaftete mobilkom austria einen Umsatz von 1.574,4 Mio. Euro, ein bereinigtes EBITDA von 585,7 Mio. Euro und ein Betriebsergebnis von 354,9 Mio. Euro. Der Umsatz von Telekom Austria betrug 1.860,1 Mio. Euro, das bereinigte EBITDA 575,7 Mio. Euro und das Betriebsergebnis lag bei 116,1 Mio. Euro. Der Umsatz der Telekom Austria Group betrug im Geschäftsjahr 2009 4.802,0 Mio. Euro, das bereinigte EBITDA 1.794,0 Mio. Euro und das Betriebsergebnis lag bei 343,9 Mio. Euro.

A1 Telekom Austria setzt auf ein modernes Infrastrukturprogramm: 1,5 Mrd. Euro werden bis 2013 investiert - davon 500 Mio. Euro im Mobilfunk und 1 Mrd. Euro im Festnetz -, um auch in Zukunft den höchsten Standard an Qualität, neuen Technologien und Services anzubieten.

Rückfragen & Kontakt:

Mag. Werner Reiter, Pressesprecher A1Telekom Austria
Tel: +43 664 66 20711 E-Mail: werner.reiter@a1telekom.at

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