SP-Deutsch: Sozialdemokratie wirtschaftet erfolgreich und sozial

Unhaltbare Vorwürfe und Diffamierungen sind aufs Schärfste zurückzuweisen

Wien (OTS/SPW) - "Unternehmen, die ein Naheverhältnis zu politischen Parteien haben, müssen sich genauso wie jedes andere Unternehmen dem Wettbewerb am Markt stellen und die gesetzlichen Bestimmungen einhalten. Sozialdemokratische Unternehmen unterscheiden sich allerdings durch einen wesentlichen Aspekt von profitorientierten Unternehmen: Sie sind sozialem Handeln verpflichtet. Und sie erbringen Leistungen auf höchstem Niveau. Die unhaltbaren Vorwürfe und Diffamierungen sind aufs Schärfste zurückzuweisen. Sie schaden nicht nur den Unternehmen, sondern dem gesamten Wirtschaftsstandort Wien. Es ist keine Schande, Unternehmen wirtschaftlich und erfolgreich zu führen, im Gegenteil! Die Bilanzen der Kapitalgesellschaften sind nach UGW (Unternehmensgesetzbuch) im Firmenbuch offengelegt und für jedermann einsehbar. An dieser Transparenz sollten sich alle anderen Parteien und deren Unternehmen ein Beispiel nehmen", kommentierte der Landesparteisekretär der SPÖ Wien, LAbg. Christian Deutsch am Sonntag einen Artikel im "Profil", sowie die Reaktion der Oppositionsparteien dazu.

Donauinselfest bringt Wien mehr als 40 Millionen Euro Umwegrentabilität

Am Beispiel des Donauinselfestes zeige sich, wie positiv sich Investitionen auf den Wirtschaftsstandort Wien auswirken: "Das Donauinselfest wird ebenso wie viele andere Veranstaltungen, beispielsweise auch das Stadtfest der ÖVP Wien von der Stadt Wien subventioniert, konkret mit 1,9 Millionen Euro. Von diesem größten Open Air-Festival Europas mit einem internationalen Top-Kulturprogramm bei freiem Eintritt profitieren nicht nur die Millionen Besucherinnen und Besucher, sondern auch die Wiener Wirtschaft. Die Umwegrentabilität für den Wirtschaftsraum Wien aus dem Donauinselfest beträgt mehr als 40 Millionen Euro", informierte Deutsch.

Sozialbau sichert leistbare Wohnungen auf höchstem Niveau

Die gemeinnützige Wohnungsaktiengesellschaft Sozialbau sei keine kapitalistische Wohnungsaktiengesellschaft, sondern unterliege den Bestimmungen des Wohnungsgemeinnützigkeitsgesetzes. Dadurch kommen die erwirtschafteten Beträge den Bewohnerinnen und Bewohnern zugute. "Die FPÖ hingegen hat mit ihrem damaligen Finanzminister Grasser die BUWOG unter noch aufzuklärenden Umständen verscherbelt, wobei sich Personen durch Provisionen bereichert haben sollen. Ein anderes Wohnbauunternehmen der FPÖ in Sankt Pölten wurde in die Insolvenz geführt. Überall dort, wo die FPÖ bisher in Verantwortung war, blieben die Interessen der Menschen auf der Strecke", erklärte Deutsch. Im Gegensatz zu anderen Wohnbauträgern habe die Sozialbau die Miethöhe im Neubau durch Einsatz des Eigenkapitals gesenkt, die Erhaltungs- und Verbesserungsmaßnahmen werden grundsätzlich aus Eigenmitteln finanziert, wodurch die Mietbelastung auf niedrigem Niveau stabil bleibe. Sozialbau sei außerdem der einzige Bauträger, der das Modell der Superförderung flächendeckend für seine BewohnerInnen anbiete. "Die Mieterinnen und Mieter der Sozialbau profitieren vom sozialen Handeln. Die Bilanz der Sozialbau wird übrigens in einer jährlichen Pressekonferenz des Generaldirektors offen gelegt", so der SPÖ Wien-Landesparteisekretär.

"Die Wiener Sozialdemokratie ist stolz darauf, mit ihr nahestehenden Unternehmen nicht nur erfolgreich zu wirtschaften, sondern dabei auch eine hohe soziale Verantwortung zu tragen. Es ist Parteien nicht verboten, sich wirtschaftlich zu engagieren oder sich an Wirtschaftsunternehmen zu beteiligen, wie es auch kein Berufsverbot für Angehörige von PolitikerInnen gibt. All die unhaltbaren Vorwürfe und Diffamierungen dienen den Oppositionsparteien nur als Ablenkungsmanöver von ihren eigenen Problemen im beginnenden Wiener Wahlkampf. Die mit ihrem wirtschaftlichen Erfolg zum Wirtschaftsstandort Wien beitragenden Unternehmen zu diffamieren, schadet nicht nur den Unternehmen selbst, sondern dem gesamten Wirtschaftsstandort Wien", so Deutsch abschließend. (Schluss) gd

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