Asyl-Gerichtshof: BZÖ-Grosz: Bei Asylpolitik noch vieles im Argen

Graz/Wien (OTS) - "Die nunmehr zweijährige Arbeit des Asyl-Gerichtshofs ändert nichts an der desaströsen Österreichischen Asylpolitik, wo nach wie vor das Dublin-Abkommen und Dublin II nicht umgesetzt werden", erklärt BZÖ-Menschenrechtssprecher Abg. Gerald Grosz. Er erinnert, "dass seit Jahren ein Rucksack von zigtausenden unerledigten Asylansuchen mitgeschleppt wird, der Millionen Euro pro Jahr verschlingt und nicht erledigt wurde. Das ist auch hart und unfair gegenüber den Ansuchenden, das das Recht auf schnelle Erledigung ihres Antrags haben", so Grosz.

Trotz der einigermaßen zufriedenstellenden Bilanz des Asyl-Gerichtshofes liegt laut Grosz noch vieles im Argen: "Es ist schlichtweg ein Wahnsinn, dass in Österreich nicht die Möglichkeit besteht, kriminell gewordene Asylwerber bei der ersten Straftat abzuschieben!" Zudem ist es für den BZÖ-Menschenrechtssprecher unerlässlich, dass das Dublin-Abkommen und Dublin II endlich umgesetzt werden und Asylwerber wieder in sichere Drittländer - aus denen sie fast immer nach Österreich kommen - zurückgebracht werden.

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