FPK-Scheuch: Keine Minarette in Kärnten!

Klagenfurt (OTS) - Als "völlig absurd und natürlich abzulehnen" beurteilt FPK-Obmann DI Uwe Scheuch den Wunsch des Wiener Präsidenten der Islamischen Glaubensgemeinschaft Anas Schakfeh, dass langfristig in jeder Landeshauptstadt Österreichs eine nach außen erkennbare Moschee inklusive Minarett stehen solle. "Das ist eine Provokation gegenüber der mitteleuropäischen Kultur- und Wertegemeinschaft und kommt überhaupt nicht in Frage. Wir haben in Kärnten gesetzliche Vorkehrungen getroffen, um solche Bauten zu verhindern. Diese Vorschriften sollten endlich österreichweit übernommen werden", fordert Scheuch, als Raumordnungsreferent in der Landesregierung zuständig für diese Materie.

Das Ortsbildpflegegesetz und die Kärntner Bauordnung schreiben die Einrichtung einer Ortsbildpflege-Sonderkommission vor, die entscheidet, ob sich außergewöhnliche Bauvorhaben in das gewachsene Ortsbild einfügen. Man greife mit der Kärntner Lösung aber keineswegs in die Religionsfreiheit ein, sondern würde dem wachsenden Unbehagen der Bevölkerung am Vordringen eines eher fundamentalistischen Islams entsprechen. "Minarette statt Kirchen sind definitiv kein Zeichen für eine funktionierende Integration, sondern eher ein Signal für das Entstehen von Parallelgesellschaften. Und die wollen wir verhindern", meint Scheuch. Die Aussagen Schakfehs zeigten außerdem, wie weit man in Wien unter einem sozialdemokratischen Bürgermeister bereits gekommen sei.

Nicht erst seit dem Schweizer Volksentscheid wisse man, dass die Bevölkerung Angst vor einer schleichenden Islamisierung habe. Das würden auch Umfragen beweisen, wonach 86 Prozent der Kärntnerinnen und Kärntner gegen Minarette in Villach oder Klagenfurt seien. "Religionsfreiheit Ja - Provokationen Nein", so Scheuch. Sogar Vertreter der Islamischen Glaubensgemeinschaft würden zugeben, dass es unter den 18.000 in Kärnten lebenden Moslems Problemfälle gäbe. Diesen Subjekten wolle man keine Plattform bieten, stellt Scheuch klar. "Daher wird es in Kärnten keine Minarette geben", schließt der Kärntner FPK-Obmann.

(Schluss/le)

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