Tirol: Halbzeit-Bilanz: Zweitbester Sommer

Innsbruck (TP/OTS) - Sehr zufrieden sind Tirols Tourismusreferent
LH Günther Platter und Tirol-Werber Josef Margreiter mit der bisherigen Sommersaison: 2,03 Millionen Gäste (+6,1%) und 7,986 Nächtigungen (+0,5%) von Mai bis Ende Juli sind ein schönes Ergebnis. Betrachtet man den Juli isoliert, stellt man ein Plus von 9,6 Prozent und 1 Mio. Gäste, sowie ein Plus von 1,7 Prozent und 4,378 Mio. Nächtigungen fest. Damit sind sowohl der Juli als auch die bisherige Halbzeit-Bilanz die zweitbeste seit 1991.

45 Prozent der Nächtigungen

Deutliche Zuwächse konnten im Juli auf dem Hauptmarkt Deutschland verzeichnet werden. "Dort wo beherzt gearbeitet wird, stimmt die bisherige Sommersaison sehr zuversichtlich. Insgesamt ist aber erst Halbzeit und die Chancen auf gute Wertschöpfung steigen, wenn die starke Konkurrenz an den Badestränden nach-lässt", erklärt Josef Margreiter, Geschäftsführer der Tirol Werbung. Die durch-schnittliche Aufenthaltsdauer des Sommergastes pendelt sich auf 3,9 Tage ein, im Vorjahr lag dieser Wert bei 4,1 Tage. "Die Strategie, vor allem im DACH-Raum zusätzliche Mittel einzusetzen, hat sich gelohnt", erklärt Tourismusreferent LH Günther Platter. "45 Prozent der Nächtigungen werden von Mai bis Ende Juli erwirtschaftet. Das stimmt mich für den Rest der Saison optimistisch, obwohl das Wetter im August eher abträglich ist", sagt LH Günther Platter.

Neben Deutschland entwickelt sich vor allem der Inlandsmarkt gut:
Die Österreicher machen gerne in Tirol Urlaub. 310.000 sind in der bisherigen Sommersaison nach Tirol gekommen. Das ist ein Plus von 5,8% und ein Zuwachs von 2,7% bei den Nächtigungen. Erfreulich auch die Niederlande: +4,9 Prozent bei den Ankünften und +4,2 Prozent bei den Nächtigungen. "Betrachtet man die letzten fünf Jahre, so konnten Österreich mit 13,5 Prozent, die Schweiz mit 10,6 Prozent und Italien mit 22 Prozent die höchsten prozentuellen Nächtigungssteigerungen erreichen. Deutschland verzeichnet leichte Zuwächse. Das größte Minus mit 15,4 Prozent fuhr Tirol bei den Briten ein", erklärt Josef Margreiter.

Vier- und Fünf-Sterne-Betriebe legen zu

Ein Trend setzt sich weiter fort: Qualitativ hochwertige Unterkünfte werden stärken nachgefragt, Privatzimmervermieter tun sich schwer. Nimmt man die letzten fünf Jahre unter die Lupe, verzeichnen die Vier- und Fünf-Stern-Betriebe ein Plus von 16,6 Prozent bei den Übernachtungen, die Privatzimmervermieter müssen ein Minus von 30 Prozent verkraften. Bei den gewerblichen Ferienwohnungen konnte ein starkes Plus von 8,6 Prozent verzeichnet werden. "Diese Zahlen sind allerdings vor dem Hintergrund der Kapazitätsentwicklung zu sehen. Es hat eine Verlagerung der Betten von den Privatpensionen hin zur umsatzstärkeren Hotellerie gegeben", erklärt Josef Margreiter.

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