Industrie: Budgetkonsolidierung muss ausgabenseitig und durch Strukturreformen erfolgen

IV-GS Beyrer unterstützt Leitl-Aussagen - Dringend erforderliche Reformen nicht weiter verschleppen - Mittel für Zukunftsinvestitionen freimachen

Wien (OTS/PdI) - Die Industrie unterstützt die heutigen Aussagen des Präsidenten der Wirtschaftskammer Österreich (WKO), Dr. Christoph Leitl, wonach die Budgetkonsolidierung ausgabenseitig und durch Strukturreformen zu erfolgen habe. "Wollen wir im internationalen Wettbewerb weiter erfolgreich sein, dürfen wir nicht noch mehr Zeit verlieren. Dringend erforderliche Strukturreformen dürfen nicht weiter verschleppt werden, denn nur diese legen nachhaltiges Wachstum, das wir dringend brauchen, frei. Es geht hier um unsere Wettbewerbsfähigkeit und damit den Industrie- und Arbeitsstandort von morgen", erklärte der Generalsekretär der Industriellenvereinigung Mag. Markus Beyrer heute, Montag.

Im Zentrum der Anstrengungen müsse stehen, neben Maßnahmen in den Bereichen Gesundheit und Pensionen "insbesondere unsere Verwaltung schlanker und effizienter zu machen. Hier reichen ein paar Maßnahmen hier und dort nicht aus, wir brauchen einen großen Wurf", so Beyrer mit Verweis auf die nie umgesetzte Perchtoldsdorfer Vereinbarung aus dem Jahr 1992. "Nur durch nachhaltige strukturelle Schritte können wir die Mittel freimachen für dringend erforderliche und gebotene Zukunftsinvestitionen insbesondere in den Bereichen Bildung, Forschung und Entwicklung. Das Festhalten am Status Quo und die Verteidigung von Partikularinteressen ist jedenfalls der Weg in die Sackgasse", betonte der IV-Generalsekretär.

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