Verkehrssicherheit - SP-Hora: "Wien arbeitet aktiv für SeniorInnen"

Wien (OTS/SPW-K) - "Bei internationalen Studien wird Wien konstant unter die verkehrssichersten Städte Europas gereiht. Das ist sehr erfreulich, dennoch bleibt es das erklärte Ziel, die 'Vision Zero' ohne ein einziges Todesopfer im Straßenverkehr, zu erreichen. Da mit dem demografischen Wandel auch ein deutlicher Zuwachs bei der 'Generation 65+' zu verzeichnen ist, nimmt Wien auch besonders auf die Situation der Wiener Seniorinnen und Senioren Rücksicht", erklärt heute, Montag, der Landessekretär des Pensionistenverbands, SP-Gemeinderat Karlheinz Hora in einer Reaktion auf die heutigen Aussagen FP-Herzogs.

Um die Bedürfnisse der älteren Generation im Straßenverkehr besser kennen zu lernen und richtig darauf reagieren zu können, habe die Stadt Wien-MA46 im vergangenen Jahr gemeinsam mit dem Kuratorium für Verkehrssicherheit (KfV) und der Wiener Polizei das Projekt "Verkehrssicherheit für ältere Menschen" gestartet. Im Rahmen dieses Projektes wurde mit den Bewohnerinnen und Bewohnern aus 37 Pensionistenwohnhäusern in Wien zusammengearbeitet. "Die daraus resultierenden Verbesserungsvorschläge sind in der Folge in den Masterplan Verkehr sowie in viele Einzelprojekte eingeflossen", erklärt Hora.

"Oftmals sind es physische Ursachen, die älteren Menschen das Erkennen von konfliktträchtigen Situationen im Straßenverkehr erschweren. So führen nachlassendes Seh- oder Hörvermögen zu Schwierigkeiten bei der Wahrnehmung von Verkehrszeichen und Lichtsignalanlagen oder dem Erkennen, an welcher Stelle sich ein Fahrzeug befindet und ob sich dieses annähert oder entfernt", so Hora. Auch Veränderungen in der Motorik, etwa durch verminderte Beweglichkeit, verursachen mit zunehmendem Alter oftmals Stresssituationen beispielsweise bei Schutzwegquerungen. Die Stadt Wien habe daher eine Reihe von Maßnahmen ergriffen, um die Sicherheit für FußgängerInnen zu erhöhen. "Wirksame verkehrstechnische Einrichtungen sind beispielsweise Tempo 30 - Zonen, Schutzwege bzw. rot umrandete Schutzwege, Piktogramme als Bodenmarkierungen sowie entsprechend angepasste Grünphasen bei Ampeln. Darüber hinaus stehen mit Gehsteiganhebungen, der Errichtung von Fahrbahnteilern und Gehsteigvorziehungen sowie Plateauanhebungen auch noch eine Reihe baulicher Maßnahmen zur Verfügung", hält Hora fest. (Schluss)lok

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