FPÖ-Kurzmann: "Keine Machtsymbole des Islamismus!"

Graz (OTS) - Der steirische FPÖ Spitzenkandidat für die Landtagswahl, NAbg. Dr. Gerhard Kurzmann, reagiert auf die aktuelle Forderung von Anas Schakfeh, Präsident der Islamischen Glaubensgemeinschaft, entsetzt: "Für die verfassungsrechtlich garantierte freie Religionsausübung braucht man weder Moscheen noch Minarette, es gibt ausreichend Gebetsräume!".

Die Religion anerkannter Religionsgemeinschaften frei auszuleben ist ein verfassungsmäßig gewährleistetes Recht. Für Kurzmann ist klar:
Diese Religionsausübung kann in den - ausreichend vorhandenen -Gebetsräumen erfolgen. "Machtsymbole des Islamismus kommen für uns Freiheitliche in der Steiermark nicht in Frage!", stellt Kurzmann klar.

Schakfeh kann sich in Bezug auf die Höhe und die an Minaretten angebrachte Lautsprecher Kompromisse vorstellen um einen "Stil für Mitteleuropa" zu entwickeln. Kompromisse kommen für Kurzmann in dieser Angelegenheit nicht in Frage: "Die FPÖ sagt hier ganz klar:
Nein zu Moscheen und Minaretten!".

Im Zuge eines Empfanges 2007, zu dem der ehemalige SP-Bundeskanzler Alfred Gusenbauer und der wiedergewählte Bundespräsident Heinz Fischer luden, hatte die Islamische Glaubensgemeinschaft einen Gast auf ihrer Einladungsliste, gegen den auf Basis einer Anzeige des Bundesamtes für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung ein Verfahren wegen Terrorismusbekämpfung anhängig war. Schakfeh ärgerte sich damals über die falsche Berichterstattung, denn dieser Betroffene war "nicht des Terrorismus angeklagt, sondern aufgrund der finanziellen Unterstützung einer terroristischen Vereinigung". Kurzmann: "Die Differenzierung, ob jemand den Terrorismus selbst unterstützt oder sich ?nur? finanziell beteiligt, ist eine Farce!".

Einladen würde Schakfeh solche Personen aus "Taktgründen nicht mehr, um Aufregung zu vermeiden". Kurzmann reagiert entsetzt: "Eine Person, die sich von derart radikalen Gesinnungen, die den Terrorismus unterstützen, nicht wirklich distanziert fordert für jedes Bundesland Moscheen und Minarette! Hier kann man davon ausgehen, wenn der Präsident der Islamischen Glaubensgemeinschaft solche Ansichten vertritt, dass Moscheen zu Brutstätten des radikalen Islams verkommen!".

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