Lehrer-Arbeitszeit: BZÖ-Haubner: Klare Trennung von Unterricht und Verwaltung nach finnischem Vorbild

Faymann soll umsetzen statt rumschwätzen

Wien (OTS) - BZÖ-Bildungssprecherin Ursula Haubner fordert, dass Lehrer künftig die volle Arbeitszeit in der Schule verbringen sollen. "Die Lehrer müssen sich voll auf den Unterricht konzentrieren und ihre volle Arbeitszeit in der Schule verbringen. Damit soll aber auch ein Ausbau der Arbeitsplätze einhergehen", verlangt Haubner. Die BZÖ-Bildungssprecherin kritisiert hier massiv die "Doppelzüngigkeit von Bundeskanzler Faymann, der seine zuständige Ministerin Schmied bisher immer im Regen stehen gelassen hat, wenn diese nur kleine Vorstöße zur Verlängerung der Lehrerarbeitszeit unternommen hat. Faymann sollte endlich einmal umsetzen statt rumschwätzen", so Haubner.

"Die Lehrer müssen von ihren Verwaltungsaufgaben befreit werden, damit sie sich voll auf den Unterricht konzentrieren können. So könnte etwa die Organisation von Schulveranstaltungen in jenen Bereichen, die sich nicht auf fachlich-didaktisch relevante Aufgabenstellungen beziehen, von reinem Verwaltungspersonal übernommen werden. Es muss eine klare Trennung von Unterricht und Verwaltung wie in Finnland stattfinden", schlägt Haubner vor. "Eine grundlegende strukturelle Änderung des österreichischen Schulsystems ist ein Gebot der Stunde. Doppelgleisigkeiten und Parallelstrukturen, beispielsweise bei den Landes- und Bezirksschulräten, gehören abgeschafft", so Haubner.

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