FPÖ: Belakowitsch-Jenewein: Stöger in der Drogenpolitik völlig überfordert!

Mephedron endlich verboten, andere Substanzen weiterhin frei im Umlauf

Wien (OTS) - "Dass nun endlich auch in Österreich die Partydroge Mephedron verboten ist, ist als Schritt in die richtige Richtung zu werten. Aber wie immer haben das Gesundheitsministerium und der Gesundheitsminister nur reagiert, anstatt endlich einmal zu agieren", stellt heute die freiheitliche Gesundheitssprecherin NAbg. Dagmar Belakowitsch-Jenewein fest.

Immerhin war die Partydroge schon seit Monaten ein Problem der heimischen Drogenszene, allerdings auch andere Substanzen, wie Belakowitsch-Jenewein ausführt: Gamma-Butyrolacton, kurz GBL, eine Substanz, die in Felgenreiniger und anderen Putzmitteln vorhanden ist, hat ein starkes Abhängigkeitspotential, führt in niedrigen Dosen zu Rauschzuständen, in höherer Dosierung allerdings zu Koma und Herzstillstand. Auch 1,4-Butandiol (BDO) eine Substanz, die euphorisierend und enthemmend wirkt und in hohen Dosen zu Übelkeit, Benommenheit und Bewusstlosigkeit bis hin zu Atemdepression und Atemstillstand führt, ist in Österreich noch immer nicht verboten. Vor allem in Kombination mit Alkohol führen diese Substanzen zu Koma, dauerhaften Behinderungen oder sogar zum Tod.

"Dennoch sieht Bundesminister Stöger hier keinen Handlungsbedarf", kritisiert die FPÖ-Gesundheitssprecherin. Beide Substanzen werden im Körper zu Gamma-Hydroxy-Buttersäure metabolisiert. Diese unterliegt bereits seit Jänner 2004 dem Suchtmittelgesetz.

"Stöger scheint auch in der Drogenpolitik völlig überfordert. Dieser Minister gefährdet in Wahrheit die Gesundheit der Menschen", so Belakowitsch-Jenewein.

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