Islam: Vilimsky für österreichweite Volksbefragung zu Minaretten, Burka und Kopftuch!

Wien (OTS/fpd) - Für eine österreichweite Volksbefragung zu zentralen Themen des Islam in Österreich sprach sich heute FPÖ-Generalsekretär NAbg. Harald Vilimsky aus. Es könne nicht angehen, dass vom obersten Glaubensvertreter des Islam in Österreich Forderungen erhoben werden, welche weder mit unserer Rechtsauffassung noch Werteordnung vereinbar seien. ****

Diese Volksbefragung solle zu drei wichtigen Bereichen stattfinden:

1. Soll es in Österreich zu einem Bauverbot von Moscheen mit Minaretten kommen?
2. Soll in Österreich ein Verbot der Burka, Nikab und des Kopftuches als politisches Symbol erfolgen?
3. Sollen Muslime eine Erklärung unterfertigen, in welcher sie die österreichische Rechtsordnung als über dem Koran stehend akzeptieren?

Die Diskussion über Minarette sei deswegen derart aufgehitzt, weil eben diese Minarette als Siegessymbole über andere Religionen und Werteordnungen von vielen Muslimen gewertet werden. Kein Wunder, wenn der türkische Premier Erdogan festgehalten habe: "Die Moscheen sind unsere Kasernen, die Minarette unsere Bajonette, die Kuppeln unsere Helme und die Gläubigen unsere Soldaten." Auch zum Thema Burka und Nikab müsse endlich eine Diskussion erfolgen, wobei er, Vilimsky, sich dafür ausspreche, dass wir dem internationalen Trend folgen und endlich auch ein Burka- und Nikab-Verbot im öffentlichen Raum aussprechen.

Und was das Kopftuch als Symbol des Islam - und damit der Unterdrückung der Frauen - betreffe, solle es auch endlich zu einer Regelung kommen. Unsere Werteordnung beruht auf der absoluten Gleichrangigkeit von Mann und Frau. Wer andere Werte verfolge, sei mit Sicherheit in Österreich nicht im richtigen Land, so Vilimsky.

Ein Problem sieht Vilimsky auch bei streng gläubigen Muslimen, welche den Koran als Gottesgesetz über die österreichische Rechtsordnung stellen wollen. Bei allem Verständnis für freie Religionsausübung, aber in dieser Republik gibt es kein Gesetz, welches über unseren im Parlament beschlossenen Gesetzen steht. Auch dies müsse endlich zu einem Grundkonsens gemacht werden. Im Idealfall sollen in Österreich lebende Muslime eine Erklärung unterfertigen, in welcher sie die österreichische Gesetzeslage als über dem Koran stehend akzeptieren.

Die gestrigen Aussagen des Präsidenten der islamischen Glaubensgemeinschaft in Österreich sieht Vilimsky als Startpunkt für eine Diskussion, in welcher die Österreicher nun ihre Bewertung abgeben sollen. Vor allem Schakfehs Forderung nach einer Moschee mit Minarett in jedem österreichischem Bundesland sei aus seiner, Vilimskys, Sicht untragbar. Letztlich entscheiden darüber sollen aber die Österreicherinnen und Österreicher. Diese seien als sehr tolerant bekannt, aber diese Toleranz dürfe auch nicht überstrapaziert werden. Wenn einzelne Muslime meinen, sie wären im Iran, Irak oder einem anderen muslimischen Land besser aufgehoben, dann stehe jedem die Ausreise frei. Die FPÖ werde jedenfalls nicht zusehen, wie die österreichische Werteordnung zusehends unter islamischen Einflüssen transformiert werde, so der FPÖ-Generalsekretär. (Schluss)

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