Beispielhafte Projekte rund um den Schutzwald gesucht

Land hat Schutzwaldpreis 2010 ausgeschrieben - Einsendungen bis 1. Oktober 2010 möglich

Bregenz (OTS/VLK) - Bis Freitag, 1. Oktober 2010, haben Einzelpersonen, Gemeinden, Vereine, Organisationen, Schulen und andere Bildungseinrichtungen sowie Betriebe, die im Land ansässig sind oder deren Schutzwaldleistung vorwiegend in Vorarlberg wirksam ist, die Möglichkeit, sich für den Vorarlberger Schutzwaldpreis 2010 zu bewerben. "Mit dem Preis würdigen wir beispielhafte Leistungen beim Erhalt und der Pflege des Schutzwaldes als wichtige Lebensversicherung in den Gebirgstälern", so Agrarlandesrat Erich Schwärzler über den Sinn der Aktion.

Im Rahmen der Vorarlberger Schutzwaldstrategie wird zum bereits achten Mal der Schutzwaldpreis vergeben. "Ziel der Initiative ist es, die Bedeutung des Schutzwaldes verstärkt in die Öffentlichkeit zu tragen, eine breite Partnerschaft für den Wald aufzubauen und die zur Verfügung stehenden Gelder optimal einzusetzen", sagt Schwärzler. 2009 wurde die Gemeinde Kennelbach für das Projekt "Känzelefelsen" mit dem Vorarlberger Schutzwaldpreis ausgezeichnet.

Schutz und Sicherheit

Rund 39.000 Hektar - fast die Hälfte des gesamten Waldes in Vorarlberg - sind Schutzwald. Landesrat Schwärzler: "Der Wald ist die Lebensversicherung für die Wohnbevölkerung in den Berggebieten. Zwei Drittel unseres Siedlungsgebietes wären ohne diesen natürlichen Schutz nicht besiedelbar. Die Vorbeugung gegen Naturgefahren durch eine naturnahe Schutzwaldbewirtschaftung ist besser und billiger als technische Maßnahmen."

Preisverleihung Mitte November

Mit dem Schutzwaldpreis werden (bereits umgesetzte) herausragende Leistungen gewürdigt, z.B. Maßnahmen zur Waldbewirtschaftung, zur Schutzwaldsanierung oder zur Bewusstseinsbildung und Waldpädagogik, Ausstellungen oder vorbeugende Maßnahmen. Es werden Preise im Gesamtwert von 2.000 Euro vergeben. Die Preisverleihung findet im Rahmen der Vorarlberger Schutzwaldtagung am 12. November 2010 statt.

Nähere Informationen erhalten Interessierte bei Christoph Hiebeler, Telefon 05574/511-25313, E-Mail christoph.hiebeler@vorarlberg.at.

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