SP-Al Rawi und SP-Yilmaz verurteilen islamfeindliche Aussagen von FP-Vilimsky und Grosz

Wien (OTS/SPW-K) - Mit entsetzten und Fassungslosigkeit reagierten die SPÖ Gemeinderäte DI Omar Al-Rawi und Nurten Yilmaz auf Aussagen von Harald Vilimsky und Gerald Grosz, wonach Islamische Gebetshäuser als "Brutstätten des radikalen Islams" bzw. "Widerstandsnester einer demokratiefeindlichen und menschenverachtenden Parallelgesellschaft" dargestellt und beschrieben werden. "Solche Islamfeindliche Aussagen verurteilen wir auf das schärfste!", sind sich die beiden SPÖ-Mandatare einig. Nach den schrecklichen Plakaten "Wiener Blut" sei nun ein neuer Tiefpunkt der Rhetorik in der FPÖ/ BZÖ Debatte erreicht worden.

"Gerade im Fastenmonat Ramadan den Muslimen auszurichten, was man von ihren Gebetsräumen hält, ist ein Schlag ins Gesicht der 500.000 in Österreich lebenden Musliminen und Muslime", sagt Al-Rawi. Die Fastenzeit hat für Muslime eine besondere Bedeutung. Spiritualität, Hilfsbereitschaft, Solidarität, Nächstenliebe und Spendenbereitschaft sowie intensive Andacht und die innere Einkehr stehen im Mittelpunkt dieses Fastenmonats. In den letzten Jahren haben Vereine und Moscheen diese Gelegenheit genutzt, um Nachbarn und Freunde zum gemeinsamen "IFTAR/ Fastenbrechen nach Einbruch der Dunkelheit" einzuladen. Somit bietet der Ramadan die Gelegenheit, das Miteinander auch über religiöse und ethnische Grenzen hinweg zu fördern und die gegenseitige Achtung zu stärken. "Dies ist ein guter Anlass, miteinander ins Gespräch zu kommen und Vorurteile abzubauen", sagt Nurten Yilmaz.

"Anstatt mit Hetze und Pauschalierungen zu agieren, sollten die FPÖ-Politiker von Strache abwärts endlich ihre islamfeindliche Agitation einstellen und sich für Ihre Entgleisungen entschuldigen!", fordern die beiden SPÖ-Mandatare.
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