VP-Marek: "Häupl muss Pensionsreform in Wien endlich umsetzen"

ÖVP-FPÖ-Pensionsreform vor wenigen Tagen auch von SP-Hundstorfer gelobt

Wien (OTS) - Eine rasche Umsetzung der Pensionsreform für die Wiener Beamten fordert die Landesparteiobfrau der ÖVP Wien, Christine Marek, anlässlich des heutigen Interviews von SPÖ-Chef Häupl im Kurier: "Häupl muss jetzt mit den Privilegien im Wiener Magistrat endlich aufräumen. Das hat mit Pensionsraub wie von Häupl behauptet, nicht das Geringste zu tun. Sondern es geht um eine längst überfällige Angleichung an das System des Bundes."

Marek erinnert Häupl daran, dass selbst SPÖ-Sozialminister Hundstorfer vor wenigen Tagen die Pensionsreform von ÖVP und FPÖ gelobt hat. "Es wäre Häupl zu empfehlen, bei seinem Parteifreund und kolportierten Nachfolger Nachfrage zu halten, bevor er die Pensionsreform im Bund als Skandal bezeichnet. Skandalös und Besitzstand wahrend sind vielmehr die Aussagen Häupls. Mit dieser Justament-Haltung gefährdet er langfristig das Pensionssystem. Auch der Rechnungshof hat mehrfach berechtigt Kritik an den Privilegien für Wiener Beamte geübt und eine Umsetzung der Pensionsreform verlangt."

Dass nun selbst Häupl im Interview von "entwurzelten jungen Türkenbuben" spricht, ist für die Wiener ÖVP-Chefin ein spätes Eingeständnis der völlig verfehlten Integrationspolitik in Wien: "Bis jetzt hat sich die Wiener SPÖ in Sachen Integrationspolitik immer nur durch Wegschauen, Ignorieren und Schönreden der Probleme hervorgetan. Wenn Häupl nun - spät aber doch - draufkommt, dass in Wien die Integration nicht so funktioniert, wie von ihm und seinen SPÖ-Regierungskollegen gerne behauptet, dann muss er rasch gegensteuern. Hier wurde schon viel zu viel verbockt - auf Kosten der Wienerinnen und Wiener, aber natürlich auch auf Kosten jener Migrantinnen und Migranten, die sich hier integrieren wollen."

Abschließend übt Marek Kritik an den Aussagen Häupls zur market-Umfrage, die angeblich "lanciert" sei: "Vielleicht sollte man sich parteiübergreifend zusammensetzen und gemeinsam eine Regelung erarbeiten, wonach Umfragen ab einem gewissen Zeitpunkt vor der Wahl nicht mehr veröffentlicht werden dürfen. Die Wienerinnen und Wiener brauchen sicher keine Umfragen, um sich für das Kreuzerl bei einer bestimmten Partei zu entscheiden."

Rückfragen & Kontakt:

ÖVP Wien - Pressestelle
Tel.: (01) 515 43 - 940, Fax:(01) 515 43 - 929
presse@oevp-wien.at
http://www.oevp-wien.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NVW0001