Kucharowits: Reiche sollen auch in Österreich solidarisch sein

JG NÖ unterstützt Steuergerechtigkeits-Kampagne der SPÖ NÖ

St. Pölten (OTS) - "Es ist der falsche Weg, Gewinne zu privatisieren und Verluste der Allgemeinheit aufzudiktieren:
Diejenigen, die die Krise verursacht haben und in den vergangenen Jahren besonders profitiert haben, sollen zahlen und sich mit denen, die nicht so viel haben, solidarisch zeigen", erklärt die Vorsitzende der Jungen Generation NÖ, Katharina Kucharowits. Die JG NÖ unterstützte die aktuelle Kampagne der SPÖ NÖ "Steuergerechtigkeit -für eine faire Zukunft". Es dürfe nicht sein, dass die ArbeitnehmerInnen und die jungen Menschen die Hauptlast für die sicherlich notwendige Budgetkonsolidierung tragen. "Wir müssen Solidarität leben! Ich wünsche mir, dass Reiche die Menschen mit niedrigen und mittleren Einkommen unterstützen!", so Kucharowits.

Die Eckpunkte der Kampagne sind: Höhere Steuern für Super-Reiche, Steuern für Spekulanten, Solidar-Abgabe für Banken und keine Spekulationen mit Steuergeld. "In Niederösterreich hat der VP-Finanzlandesrat Sobotka mehr als eine Milliarde Steuergelder an den internationalen Börsen verzockt - hier fordern wir endlich ein Umdenken und eine weniger fahrlässige Veranlagungsstrategie", so die JG-Vorsitzende. Das Geld, dass Sobotka leichtfertig verspielt hat, fehle nun in allen Bereichen: "Die Jugendlichen und jungen Familien haben ein Recht auf eine faire Zukunft - gerade bei ihnen darf nicht gespart werden", fordert Kucharowits: "Ein kostenloser Bildungszugang, wo alle Kinder die gleichen Chancen haben, ist uns besonders wichtig. Bildung darf nicht von der Geldbörse der Eltern abhängig sein. Ergänzend dazu brauchen wir gerade für die Jugendlichen eine aktive Arbeitsmarktpolitik. SPÖ-geführte Gemeinden haben bei der Errichtung von überbetrieblichen Lehrwerkstätten eine Vorreiterrolle übernommen, um den Jugendlichen eine fundierte Berufsausbildung zu ermöglichen." Weitere Forderungen sind Öffi-Freifahrt für SchülerInnen, Lehrlinge und Studierende, ein ganztägiger Gratis-Kindergarten und der Ausbau der Nachmittagsbetreuung und der soziale Wohnbau muss auch auf die Bedürfnisse der jungen Menschen zugeschnitten werden: "Denn leistbare Wohnungen ermöglichen ihnen den Start in ein selbständiges Leben!"

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