Glawischnig zu Pakistan: Regierung schaut weg statt Hilfe zu bieten

Grüne fordern von Regierung rasche Hilfe für Pakistan

Wien (OTS) - Die Flutkatastrophe in Pakistan ist eine der größten Tragödien in den letzten Jahrzehnten. "Das sind die ersten brutalen Auswirkungen des Klimawandels, den im Wesentlich die Industriestaaten zu verantworten haben. Umso beschämender ist es, dass von Seiten der österreichischen Regierung bisher nur 200.000 Euro an Hilfsgeldern zur Verfügung gestellt wurden", kritisiert die Bundessprecherin der Grünen, Eva Glawischnig und weiter: "Während bei Krisen der Banken und des Euros innerhalb weniger Stunden die europäischen Staats- und Regierungschefs Milliarden bereitstellen, wird bei unendlichem menschlichen Leid weggeschaut."

"Österreich fällt immer wieder bei internationalen Hilfsstellungen durch Nichterfüllung seiner Verpflichtungen auf. Wir fordern daher von der Regierung, dringendst Gelder für die Menschen in Pakistan zur Verfügung zu stellen", so Glawschnig. Österreich könne sich bei der zur Verfügung stellenden Summe an gleichwertigen Ländern, wie etwa der Schweiz, orientieren.

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