"profil": Strafbescheide in Zusammenhang mit SPÖ-Stiftung

6000 Euro Zwangsstrafe für Stiftungstöchter

Wien (OTS) - Wie das Nachrichtenmagazin "profil" in seiner Montag erscheinenden Ausgabe berichtet, stellten die Finanzbehörden nun erste Strafbescheide in Zusammenhang mit der umstrittenen Zukunft Steiermark Privatstiftung der steirischen SPÖ aus. Konkret betroffen sind zwei mittlerweile aufgelöste Tochterunternehmen der Privatstiftung, die Fortunacommerz Vermögensverwaltung GmbH und die Fortunacommerz Vermögensverwaltung GmbH & Co KG, über die der SPÖ-Landtagswahlkampf 2005 teilweise abgewickelt wurde. Nach einer anonymen Anzeige hatten die steirischen Finanzbehörden Ermittlungen wegen mutmaßlicher Steuervergehen aufgenommen. Eine von der Finanz gesetzte Frist zur Vorlage der Fortunacommerz-Buchhaltungsunterlagen ließ der mit der Causa befasste Wiener Steuerberater und ehemalige SPÖ-Finanzminister Andreas Staribacher verstreichen. Laut "profil" sprachen die Finanzbehörden daraufhin per Bescheid zwei Zwangsstrafen nach Paragraf 111 der Bundesabgabenordnung aus - einen gegen die Fortunacommerz Vermögensverwaltung GmbH, einen gegen die GmbH & Co KG. Strafausmaß: jeweils 3000 Euro. Überdies wurde eine Nachfrist zur Vorlage der Unterlagen bis Ende August gesetzt.

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